Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Elster-Mails

Symbolfoto: Pixabay

Vorsicht geboten!

(mar 26.8.27) Kurz vor Ablauf der Steuerfrist häufen sich betrügerische E-Mails, die angeblich von Elster oder anderen Steuerportalen stammen. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg warnt davor, auf die täuschend echt wirkenden Nachrichten hereinzufallen.

Betrüger nutzen die Steuerfrist aus

Bis zum 31. Juli muss die Steuererklärung für das Jahr 2025 abgegeben werden. Diese Frist nutzen Kriminelle gezielt, um Verbraucher mit gefälschten E-Mails unter Druck zu setzen.

Die Nachrichten wirken auf den ersten Blick seriös und enthalten teilweise sogar vermeintliche Steuernummern sowie den Hinweis auf eine neue Mitteilung im Steuerportal. Empfänger werden aufgefordert, ihr Konto zu aktualisieren oder zu synchronisieren und dafür einem Link zu folgen.

Vorsicht vor verdächtigen Merkmalen

Nach Angaben der Verbraucherzentrale gibt es mehrere Hinweise, die auf einen Betrugsversuch schließen lassen:

  • unpersönliche Anrede wie „Hallo“ statt des eigenen Namens,
  • ungewöhnliche oder ausländische Absenderadressen,
  • Aufforderungen zur Eingabe persönlicher Daten oder Passwörter,
  • Links zu unbekannten Internetseiten.

Wer eine solche Nachricht erhält, sollte den enthaltenen Link keinesfalls anklicken.

Direkt im Steuerportal prüfen

Statt auf E-Mails zu reagieren, empfiehlt die Verbraucherzentrale, sich direkt über die offizielle Internetseite des genutzten Steuerportals – etwa Elster – anzumelden und dort nach neuen Mitteilungen zu suchen.

Wer bereits auf einen Link geklickt und Zugangsdaten eingegeben hat, sollte seine Passwörter umgehend ändern und Kontoauszüge sowie mögliche weitere Nachrichten besonders aufmerksam kontrollieren.

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