SV Sandhausen vor erster Auswärtsaufgabe in Fulda
SV Sandhausen gegen Fulda
(svs 14.8.26) Die erste Auswärtsfahrt der noch jungen Regionalliga-Saison führt den SVS nach Norden. Am Samstag, 15. August, treffen die Schwarz-Weißen um 14 Uhr auf die SG Barockstadt Fulda. Vor dem Duell spricht Cheftrainer Kevin Stotz über den vergangenen Spieltag, die personelle Situation, den kommenden Gegner und die nächsten Wochen.
Kevin Stotz über die vergangene Partie
Aus dem Spiel heraus hat die Mannschaft laut Stotz vieles gut gemacht. Vor allem die erste halbe Stunde sei sehr gelungen gewesen. Der SVS habe ein richtig gutes Spiel gezeigt, zahlreiche Torchancen herausgespielt und Druck auf den Gegner ausgeübt.
Mit der Verletzung von Felix Lohkemper sei allerdings ein Bruch ins Spiel gekommen. Danach habe sich die Mannschaft zunächst wieder fangen müssen. Gleichzeitig habe man bis zum Schluss gesehen, dass die Spieler alles gegeben haben. Auch in Unterzahl erarbeitete sich der SVS weitere Torchancen und wurde dafür am Ende belohnt.
Stotz verweist zudem darauf, dass Steinbach und viele andere Mannschaften der Liga bereits sehr eingespielt seien. Deshalb sei er letztlich mit dem Punkt zufrieden.
Die personelle Situation
Bei Felix Lohkemper fällt die Diagnose weniger schlimm aus als zunächst befürchtet. Der Angreifer hat sich einen kleinen Faserriss zugezogen. Der SVS hofft deshalb, dass Lohkemper schon bald wieder auf dem Platz stehen kann.
Arianit Ferati wird die anstehende Partie aufgrund seiner Gelb-Rot-Sperre verpassen. Dafür kehrt Lukas Mazagg zurück. Er war nach seiner Zeit beim SSV Ulm am ersten Spieltag noch gesperrt und steht nun wieder zur Verfügung.
Auch Teoman Akmestanli ist wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und damit eine Option für den Kader.
Ein eingespieltes Fulda
Auf den kommenden Gegner hat sich der SVS bereits vorbereitet. Stotz hat unter anderem mit Tim Korzuschek gesprochen, der bis zuletzt für Fulda spielte. Zudem hatte der SVS unter Stotz in der vergangenen Saison bereits ein Heimspiel gegen Fulda bestritten.
Entsprechend gut sei die Mannschaft auf den Gegner vorbereitet. Die vermeintliche Startelf und auch der Trainer seien bei Fulda nahezu unverändert geblieben.
Stotz erwartet die Gastgeber kompakt und defensiv. Fulda werde vermutlich kein großes Risiko eingehen und versuchen, dem SVS den Ball zu überlassen. Gleichzeitig verfüge die Mannschaft über viel individuelle Klasse, insbesondere in der Offensive.
Die nächsten Wochen im Blick
Beim Aufbau der Mannschaft sieht Stotz einen Vorteil darin, dass der SVS keinen radikalen Umbruch vollzogen hat. Stattdessen sei eine gute Balance zwischen Zu- und Abgängen gefunden worden.
Dennoch brauche eine neu zusammengestellte Mannschaft mehr als eine Vorbereitung von fünf oder sechs Wochen, bis die Abläufe vollständig stimmen. Stotz sieht seine Aufgabe deshalb darin, das Team weiter zu stabilisieren und Schritt für Schritt an die Spitzengruppe heranzuführen.
Er ist überzeugt, dass dies im Laufe der Saison gelingen kann. Bereits jetzt verfüge die Mannschaft über ein gutes Teamgefüge, das am vergangenen Wochenende deutlich zu spüren gewesen sei.
Gleichzeitig mahnt der Cheftrainer zu Geduld. Die Mannschaft müsse ruhig bleiben, wenn sie nicht von Beginn an jeden Gegner deutlich besiege.
Quelle: SV Sandhausen
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