Lernen für den Ernstfall – Aktionstag zum Katastrophenschutz am FES
Katastrophenschutz hautnah erleben
(feg 26.8.26) Lodernde Flammen, Hochwasserszenarien und knifflige Teamaufgaben erwarteten die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen vor den Ferien beim Aktionstag zum Katastrophenschutz am Friedrich-Ebert-Schulzentrum (FES).
Vertreterinnen und Vertreter örtlicher Blaulichtorganisationen stellten dabei verschiedene Bereiche ihres vielfältigen Aufgabenspektrums vor. Die Schülerinnen und Schüler konnten an mehreren Stationen praktische Erfahrungen sammeln und sich mit unterschiedlichen Notfallsituationen beschäftigen.
Verletzte sicher transportieren
Das Deutsche Rote Kreuz war mit einer eigenen Station vertreten. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler ausprobieren, wie eine verletzte Person auf einer Trage transportiert wird. Für manche erwies sich diese Aufgabe als anspruchsvoller als zunächst gedacht.
Feuer löschen und Feuerwehrfahrzeug erkunden
An einer Station der Freiwilligen Feuerwehr konnten die Schülerinnen und Schüler üben, eine Flamme mit einem Wasserfeuerlöscher möglichst schnell zu löschen.
Außerdem bestand die Möglichkeit, ein vollständig ausgestattetes Löschgruppenfahrzeug genauer zu inspizieren.
Einblicke in den Streifenwagen
Der Polizeiposten Sandhausen zeigte an einer weiteren Station, welche Ausrüstung sich in einem gewöhnlichen Streifenwagen befindet.
Dazu gehören unter anderem Blitzleuchten, Pylonen, zwei ballistische Schutzwesten und Erste-Hilfe-Koffer. Besonders erstaunt waren die Schülerinnen und Schüler über die präsentierte Maschinenpistole. Diese kommt ausschließlich in höheren Bedrohungslagen zum Einsatz und wird gut gesichert im Kofferraum eines Streifenwagens aufbewahrt.
Wasser aufbereiten und Brände verhindern
Weitere Stationen waren im Schulhaus eingerichtet. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler ausprobieren, wie sich verschmutztes Wasser in trinkbares Wasser umwandeln lässt.
Außerdem erfuhren sie, mit welchen vorbeugenden Maßnahmen Brände verhindert werden können.
Hochwasser und Starkregen in Sandhausen
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den möglichen Folgen von Starkregen und Hochwasser. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, welche Gebiete in Sandhausen besonders anfällig für solche Ereignisse sind und welche Maßnahmen die Gemeinde bisher dagegen ergriffen hat.
In einem Planspiel konnten sie außerdem lernen, wie man sich sinnvoll auf einen Ernstfall vorbereitet.
Teamarbeit für Krisensituationen
Auch die Zusammenarbeit im Team spielte eine wichtige Rolle. In entsprechenden Teamspielen konnten die Schülerinnen und Schüler die für Krisensituationen wichtige Fähigkeit zur Teamarbeit praktisch erproben.
Dank an die Einsatzkräfte
Die Rückmeldungen der Beteiligten zeigten, dass der von Frau Frindert und Herrn Borchert organisierte Aktionstag zum Katastrophenschutz sowohl spannend als auch lehrreich war.
Die Schulgemeinschaft bedankt sich bei allen Einsatzkräften der beteiligten Blaulichtorganisationen, die die Veranstaltung in dieser Form ermöglicht haben.
Ein besonderer Dank gilt Herrn Zielbauer von der Freiwilligen Feuerwehr Sandhausen, Herrn Moser vom DRK Sandhausen sowie den Einsatzkräften des Polizeipostens Sandhausen.
Text und Foto: FEG Sandhausen
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