SV Sandhausen empfängt Kaiserslautern II am Hardtwald
„Jetzt heißt es nochmal Gas geben!“
(svs 1.10.26) Nach dem 2:1-Auswärtssieg im Nachbarschaftsduell beim FC-Astoria Walldorf steht für den SV Sandhausen das nächste Heimspiel in der Regionalliga Südwest an. Am Freitag, 2. Oktober, empfängt der SVS die U21 des 1. FC Kaiserslautern. Die Partie des 10. Spieltags beginnt um 19 Uhr am Hardtwald.
Vor der Begegnung spricht Cheftrainer Markus Kauczinski über die Erkenntnisse aus dem Derby in Walldorf, die Trainingswoche, den kommenden Gegner und die personelle Situation.
Kauczinski fordert bessere Chancenverwertung
Mit dem Auftritt in Walldorf zeigte sich Kauczinski grundsätzlich zufrieden. Zu Beginn habe seine Mannschaft mit dem Ball noch nicht optimal agiert, sei aber zunehmend besser ins Spiel gekommen. Über die gesamte Partie habe der SVS immer wieder Chancen gehabt und insgesamt mehr Möglichkeiten als der Gegner.
Gerade in der zweiten Halbzeit sieht der Trainer noch Verbesserungspotenzial: „Wir müssen aus unseren Chancen mehr machen.“ Die Mannschaft hätte das dritte und möglicherweise auch vierte Tor erzielen können, um die Schlussphase nicht unnötig spannend zu machen.
Arbeit an Pressing und Ballbesitz
In der Trainingswoche arbeitete die Mannschaft weiter an den zuletzt angesprochenen Bereichen. Dabei ging es sowohl um das Pressingverhalten als auch um den Ballbesitz. Gleichzeitig analysierte das Team, was bereits gut funktioniert habe und an welchen Details noch gearbeitet werden müsse.
Ein weiterer Schwerpunkt sei, das eigene Spieltempo hochzuhalten.
Junge Mannschaft mit erfahrenen Spielern
Die U21 des 1. FC Kaiserslautern kommt mit einem Erfolgserlebnis nach Sandhausen. Zudem hat die Mannschaft einen Trainerwechsel hinter sich und ihre Systematik verändert.
Kauczinski erwartet einen starken Gegner. Die Lauterer könnten für eine junge Mannschaft typisch Fußball spielen und hätten Top-Talente in ihren Reihen. Gleichzeitig verfüge der Kader auch über erfahrene Spieler.
Für den SVS komme es darauf an, schnell ins Spiel zu finden und über die gesamte Partie konzentriert zu bleiben. Kaiserslautern werde es der Mannschaft so schwer wie möglich machen und möglicherweise zunächst abwartend und geduldig agieren. Entscheidend sei deshalb auch, aus dem eigenen Ballbesitz gefährliche Situationen zu entwickeln.
Mögliche Verstärkungen kein Thema
Ob die U21 des FCK am Freitag möglicherweise Verstärkung aus dem Profikader erhält, beschäftigt Kauczinski nach eigener Aussage nicht. Darauf habe der SVS ohnehin keinen Einfluss.
„Wir rechnen ohnehin mit einem starken Gegner. Wir müssen an unsere Grenze gehen, alles andere interessiert uns nicht“, sagt der Trainer.
Lohkemper fällt aus
Personell muss der SV Sandhausen auf Felix Lohkemper verzichten. Bei ihm wurde wie erwartet eine Muskelverletzung festgestellt. Sein Ausfall wiege schwer, gerade weil er mit seinen beiden Toren zuletzt wieder gut in Form gewesen sei.
Stefan Maderer hat Anfang der Woche einen Einstieg ins Training versucht, ist aber weiterhin nicht voll belastungsfähig. Kauczinski geht deshalb davon aus, dass er gegen Kaiserslautern keine Rolle spielen wird.
Für die Sturmspitze stehen damit Tasos Leonidis, Max Wagner und David Mamutovic als Optionen zur Verfügung. Wagner habe im Training einen weiteren Schritt nach vorne gemacht und mit seinem Tempo gezeigt, welche Möglichkeiten er der Mannschaft bieten könne. Nach seiner langen Pause sei er allerdings noch kein Kandidat für 90 Minuten.
Auch Leonidis habe zuletzt bei seinen Einwechslungen überzeugt. Zwischen den drei Spielern werde die Entscheidung für die Besetzung der Sturmspitze fallen.
Quelle: SV Sandhausen
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