Einsatzfahrzeuge brauchen Platz: Freie Fahrt für die Feuerwehr!

Wenn es für ein Auto eng wird, kommt auch kein Feuerwehrauto mehr durch. Foto: Gemeinde Nußloch

(Aus dem Rathaus 18.10.26) Die Freiwillige Feuerwehr hat kürzlich eine Befahrungsfahrt im Gemeindegebiet durchgeführt, um zu prüfen, ob die Rettungswege für Großfahrzeuge im Ernstfall uneingeschränkt passierbar sind. Befahren wurden unter anderem die Straßen Reinblick, Burgstraße, Goethestraße, Blumenstraße, Dieselstraße, Konrad-Adenauer-Ring, Allming, Hermann-Löns-Straße, Siedlerstraße, Am Leimbach, Römerstraße sowie die Heidelberger Straße.

Grundsätzlich verlief die Kontrollfahrt erfreulich positiv. In der Loppengasse gab es jedoch ein Hindernis: Ein ordnungswidrig geparktes Fahrzeug ragte so weit in die Fahrbahn hinein, dass für das Feuerwehrfahrzeug kein Durchkommen mehr war. Die Situation wurde dokumentiert und geahndet.

Ein wichtiger Denkanstoß für das Parken im Gemeindegebiet:

Wenn es schon für einen normalen Pkw eng wird, wie soll da unter Zeitdruck eine große Feuerwehr-Maschine durchkommen? Im Ernstfall zählt jede Sekunde, und es könnte das eigene Haus sein, das auf Hilfe wartet. Ein einziges falsch geparktes Fahrzeug kann wertvolle Rettungszeit kosten.

Es wird daher eindringlich um die Einhaltung folgender Regeln gebeten:

– Beim Parken ist stets darauf zu achten, dass eine durchgängige Fahrbahnbreite von mindestens 3,05 Metern für Einsatz- und Rettungsfahrzeuge frei bleibt.

– Insbesondere in schmalen Straßen, Kurven und Kreuzungsbereichen ist stets vorschriftsmäßig zu parken.

Ein Dank geht an alle Verkehrsteilnehmenden für die Rücksichtnahme und Mithilfe im Sinne des öffentlichen Schutzes und der Sicherheit.

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