Blauflügelige Ödlandschrecke in Nußloch entdeckt
Seltenes Naturschauspiel in Nußloch!
(Aus dem Rathaus 1.10.26) Auf dem ehemaligen Hartmann-Gelände ist die geschützte Blauflügelige Ödlandschrecke wieder aufgetaucht. Die seltene Art findet dort offenbar geeignete Bedingungen vor.
Sonniger Lebensraum durch Freirodung
Dass sich die Tiere auf dem Gelände wieder angesiedelt haben, wird in dem Beitrag mit der Freirodung von Akazien-Wildtrieben durch Gunther Schwabbaur in Verbindung gebracht. Dadurch sei ein sonniger Lebensraum entstanden, wie ihn die Blauflügelige Ödlandschrecke benötigt.
Die Tiere sind aufgrund ihrer Färbung nur schwer zu entdecken. Am Boden sind sie an den kargen Untergrund angepasst und dadurch nahezu unsichtbar. Erst im Flug werden ihre leuchtend blauen Hinterflügel sichtbar.
Bei einer Beobachtung konnten zudem die Tiere bei der Paarung gesehen werden. Dabei lag das Weibchen unten.
Das Wiederauftreten der geschützten Art wird als Beispiel dafür gesehen, wie sich Maßnahmen zum Erhalt geeigneter Lebensräume auf die Natur auswirken können.
Text und Foto: Gemeinde Nußloch
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