Christiane Staab (MdL) zu Besuch am FEG: Austausch über Kunst und Armut

Landtagsabgeordnete ehrt Preisträgerinnen des Schülerwettbewerbs

(feg 13.10.26) Am Dienstag, 29. September 2026, besuchte die Landtagsabgeordnete Christiane Staab das Friedrich-Ebert-Gymnasium (FEG) Sandhausen, um die Preisträgerinnen des diesjährigen Schülerwettbewerbs des Landtags in kleinem Rahmen zu ehren. Gemeinsam mit zwei Mitarbeiterinnen wurde sie von Schulleiter Wüst, der stellvertretenden Schulleiterin Berg sowie den Kunstlehrerinnen Knopf und Greising-Marzahn empfangen.

Im Mittelpunkt standen die vier Schülerinnen Emma Natter, Isabelle Mickler, Theresa Dunkel und Meryem Peker. Sie hatten sich mit einem digitalen Plakat beziehungsweise künstlerischen Arbeiten zum Thema Armut am Wettbewerb beteiligt.

Emma, die mit einem ersten Preis ausgezeichnet worden war, berichtete begeistert von der fünftägigen Reise nach Ljubljana. Besonders beeindruckt habe sie der Austausch mit den rund 50 weiteren Preisträgerinnen und Preisträgern. Ein gemeinsames Nachtreffen ist bereits geplant.

Auseinandersetzung mit Armut verändert den Blick

Im anschließenden Gespräch ging es vor allem um die Frage, welche Auswirkungen die Beschäftigung mit dem Thema Armut auf die Schülerinnen hatte. Eine wichtige Erkenntnis sei gewesen, Menschen, die von Armut betroffen sind, bewusster wahrzunehmen und ihnen zumindest mit einem Lächeln zu begegnen.

Meryem betonte, wie wichtig es sei, sich mit solchen gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen, da dies den eigenen Horizont erweitere.

Kunst als Zugang zu gesellschaftlichen und politischen Fragen

Auch die Bedeutung künstlerischen Arbeitens im schulischen Kontext wurde thematisiert. Kunstlehrerin Greising-Marzahn erläuterte, dass sich auch Inhalte aus Fächern wie Deutsch, Mathematik oder den Sprachen künstlerisch aufgreifen und bearbeiten ließen. Kunst könne damit einen fächerübergreifenden Zugang zu unterschiedlichen Themen und Fragestellungen eröffnen.

Knopf hob zudem die politische Dimension der Kunst hervor: Kunst dürfe und solle sich mit gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen.

Besonders anschaulich wurde dies anhand von Emmas Wettbewerbsarbeit, für die sie mit Acrylfarbe und Spachteltechnik experimentiert hatte. Die Schülerinnen konnten dabei erfahren, wie aus der kreativen Auseinandersetzung mit einem politischen Thema eine ganz eigene künstlerische Perspektive entstehen kann.

Ausblick auf die nächste Wettbewerbsrunde

Zum Abschluss richtete sich der Blick bereits auf die nächste Runde des Schülerwettbewerbs. Im kommenden Wettbewerb werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem mit dem Thema „Vorurteile gegenüber Schülerinnen und Schülern“ auseinandersetzen.

Text und Foto: FEG

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