„Clemens hilft!“ unterstützt Eltern bei der Medienerziehung

Symbolfoto: Pixabay

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Erstes Smartphone, Bildschirmzeit und Social Media

(rnk 10.10.26) Das neue Schuljahr in Baden-Württemberg hat begonnen. Für einige Familien liegen neben Ferienspaß und Erholung auch konfliktreiche Wochen hinter ihnen. Diskussionen über die Nutzungsdauer digitaler Medien, stundenlange Begleiter wie Tablet oder Smartphone und eine zunehmende Unbeliebtheit gemeinsamer smartphonefreier Aktivitäten können Eltern vor Herausforderungen stellen.

Tablets, Smartphones und soziale Medien gehören inzwischen selbstverständlich zum Alltag von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Während Grundschülerinnen und Grundschüler häufig das Tablet der Eltern nutzen, ist der Übergang in die weiterführende Schule für viele Familien der Zeitpunkt, an dem ein eigenes Smartphone angeschafft wird.

Unterstützung für Familien

Doch wie lassen sich Regeln zur Mediennutzung gestalten? Worauf sollten Eltern achten und wie kann ein bewusster und sicherer Umgang mit digitalen Medien gefördert werden?

Zur Unterstützung von Familien stellt das Gesundheitsamt das Angebot „Clemens hilft!“ zur Verfügung. Finanziert wird das Angebot durch die Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz Rhein-Neckar-Kreis/Heidelberg sowie die Kommunale Suchtbeauftragte des Rhein-Neckar-Kreises. Bis Februar 2027 können Eltern das Angebot nutzen.

„Clemens hilft!“ richtet sich an Eltern von Kindern in Kitas und Schulen im Rhein-Neckar-Kreis sowie in der Stadt Heidelberg und kann flexibel online genutzt werden.

Videomodule zu wichtigen Medienthemen

Die Plattform bietet kompakte und fachlich fundierte Videomodule zu zentralen Fragen der Medienerziehung und Prävention. Themenschwerpunkte sind unter anderem die Gestaltung von Regeln, Grenzen und Gesprächen im Familienalltag, der Umgang mit dem ersten Smartphone sowie Chancen und Risiken sozialer Netzwerke wie WhatsApp, Instagram und TikTok.

Weitere Inhalte beschäftigen sich mit Videospielen, Streamingangeboten und YouTube, altersangemessenen Bildschirmzeiten, Cybermobbing, problematischen Nutzungsmustern und Datenschutz.

Das Angebot ist in zwei Bereiche gegliedert: Einer richtet sich an Eltern von Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren in Kitas, ein weiterer an Eltern von Schulkindern.

Medienverhalten als Familienaufgabe

Auch für Erwachsene kann es hilfreich sein, die eigene Bildschirmzeit im Blick zu behalten. Ebenso wichtig ist es, zu wissen, welche Inhalte vertrauenswürdig sind und welche persönlichen Informationen nicht öffentlich geteilt werden sollten.

Ein verantwortungsvolles und selbstbestimmtes Medienverhalten wird damit schnell zur gemeinsamen Familienaufgabe. Das Online-Format ermöglicht Eltern eine niederschwellige Information unabhängig von Zeit und Ort und bietet konkrete Handlungsempfehlungen für den Familienalltag.

Die Zugangsdaten können interessierte Eltern per E-Mail unter medienpraevention@rhein-neckar-kreis.de anfordern.

Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

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