RadGuides Rhein-Neckar bieten zahlreiche Touren im goldenen Oktober
Neue Touren im Oktober
(rnk 30.9.26) Der Herbst ist da! Zwischen bunt gefärbten Bäumen und leuchtenden Weinbergen ist Radfahren immer beziehungsweise gerade jetzt noch ein Genuss. Die RadGuides Rhein-Neckar sorgen für das passende Tourenangebot: Geschichtsinteressierte begeben sich auf die Spuren von Kelten, Rittern oder Täufern, Naturfreunde erkunden Flüsse, Bäume und das Wetter – und sogar für Fußballfans ist etwas geboten.
- Oktober: Die Romantischen Vier
Diese Burgen-Runde führt über 37 Kilometer und 500 Höhenmeter von Eberbach über Hirschhorn nach Neckargemünd. Die interessante und landschaftlich sehr reizvolle Tour beginnt in der malerischen Stauferstadt am Neckar. Schon bald nach dem Verlassen der Altstadt geht’s hoch zur ehemaligen Burg Eberbach. Über den Neckar und dann am Fluss entlang führt der Weg zum Schloss Hirschhorn, dann über den Neckartalradweg zur Vier-Burgen-Stadt Neckarsteinach mit Möglichkeit zur Einkehr. Um die Burgen ranken sich viele Geschichten und Sagen, die einen Hauch von Mystik mit sich bringen. Ab Neckarsteinach ist es nur noch ein Katzensprung zum Ziel in Neckargemünd. Auf dem Weg erfahren die Teilnehmenden nicht nur viel über die Geschichte der Burgen und ihrer Bewohner, sondern auch über die Besiedlung, Entstehung und Bedeutung des Neckars sowie die örtliche Flora und Fauna.
Start: 11, Uhr, Kosten: 12 Euro, RadGuide: Klaus Schilling, Anmeldung bis 1. Oktober per E-Mail an schi@radguides.de.
- Oktober: Radtour Wollenbach und Neckartal
Diese abwechslungsreiche Radtour fordert Reifen mit gutem Profil und Radler mit guter Ausdauer: Auf 46 Kilometern sind 700 Höhenmeter zu überwinden. Aber nur wer in die Höhe strebt, kann nachher auch den Blick ins Tal genießen. Den Teilnehmenden weisen Bäche den Weg: Vom Bahnhof Aglasterhausen fahren sie zunächst den Schwarzbach entlang, bevor sie auf den Radweg entlang des Wollenbaches wechseln. Hier lässt sich das Werk des fleißigen Bibers bestaunen. Dann geht’s erst hinauf nach Hüffenhardt und kurz vor Siegelsbach wieder rasant hinunter nach Neckarmühlbach. Hier darf die Gruppe entscheiden: Wollen sie auf der Burg Guttenberg rasten oder zur Burg Hornberg weiterfahren? Über den Neckartalradweg geht es schließlich bis Obrigheim, ins Kirstetter Tal und über Asbach zurück nach Aglasterhausen.
Start: 10, Uhr, Kosten: 8 Euro, RadGuide: Bernd Stang, Anmeldung per E-Mail an bernd.stang@t-online.de.
- Oktober: „Tour de Kraichgau“ – mit dem E-Bike durchs Land der tausend Hügel
Die Kulturlandschaft Kraichgau lernt man am besten auf dem Rad kennen – mit gutem Profil und vielleicht auch etwas E-Unterstützung. Die Tour führt ab Malsch auf 57 Kilometern und über 830 Höhenmeter durch das Land der tausend Hügel. Vom Übergang der Oberrheinischen Tiefebene zum Kraichgau aus erleben die Teilnehmenden unter anderem die Wallfahrtskapelle auf dem Letzenberg, das Schloß Eichtersheim, ein Keltengrab bei Dühren und die Burg Steinsberg. Hier ist eine gemeinsame Mittagspause vorgesehen. Danach geht es weiter zum Siegfriedsbrunnen bei Odenheim. Nach dem Durchfahren langer Hohlwege in Richtung Östringen findet die Radtour ihren Abschluss wieder am Ausgangspunkt bei Malsch. Unterwegs gibt es reichlich Gelegenheit, mehr über Geologie, Obst- und Weinbau und die kulturelle Entwicklung des Kraichgaus zu lernen.
Start: 10 Uhr, Kosten: 12 Euro, RadGuide: Thomas Nick, Anmeldung bis 30. September per E-Mail an toni@radguides.de.
- Oktober: Auf den Spuren der Täufer – ab Steinsfurt
Die Teilnehmenden dieser Tour begeben sich auf Spurensuche zur Geschichte der Mennoniten im Kraichgau. Diese kamen nach dem Dreißigjährigen Krieg als Glaubensflüchtlinge in den Kraichgau – und waren herzlich willkommen: Sie brachten neue landwirtschaftliche Methoden aus der Schweizer Heimat mit, und für die brachliegenden Felder im entvölkerten Kraichgau wurden dringend Leute benötigt. Die Teilnehmenden folgen auf 35 bis 40 Kilometern ihren Spuren; Stationen dabei sind der Täuferkeller in Steinsfurt, die Wiedertäuferkirche und Hasselbach. Auf dem Weg werden sie noch an drei weiteren ehemaligen Gotteshäusern vorbeikommen. Die Strecke ist landschaftlich reizvoll mit Aussichten auf die Burg Steinsberg und zum Katzenbuckel. Ein Kneipp-Becken auf dem Weg sorgt nach für die nach 600 Höhenmetern sicher willkommene Erfrischung (bitte Handtuch mitbringen!).
Start: 11 Uhr, Kosten: 12 Euro, RadGuide: Ursula Liebscher, Anmeldung per E-Mail an liebscherursula67@gmail.com.
- Oktober: Natur trifft Kultur: Vom Maulbeerblatt bis zum Heckerhut
Früchte, Blätter, Rinde: Der nützliche Maulbeerbaum ist der nicht ganz so heimliche Star dieser 30 Kilometer langen Tour. Schon am Treffpunkt in Wiesloch wird die Gruppe sich diesem Baum und seiner Geschichte nähern. Danach führt der Weg über Rauenberg nach Rotenberg. Von dort geht es weiter über den „Heiligenstein“ an Weinbergen entlang und durch den Wald nach Angelbachtal mit seinem Schlosspark. Hier haben die Teilnehmenden Gelegenheit zu einem kleinen Picknick und zum Barfußlaufen. Die Rückfahrt geht in Richtung Tairnbach, am Wald entlang zum Windhof bei Dielheim und über den Radweg zurück nach Wiesloch.
Start: 9 Uhr, Kosten: 6 Euro, RadGuide: Ursel Hufnagel, Anmeldung per E-Mail an ursulahufnagel@web.de.
- Oktober: Neckar-Elz-Katzenbuckel
Die Teilnehmenden begeben sich auf eine mit 650 Höhenmetern durchaus anspruchsvolle Runde ab Eberbach über Neckarelz entlang der Elz zum Katzenbuckel und über den Odenwald zurück zum Ausgangspunkt. Schon bald nach dem Verlassen der Eberbacher Altstadt fährt die Gruppe bei Rockenau und der Burgruine Stolzeneck vorbei auf dem Neckartalradweg Richtung Heilbronn bis Neckarelz. Hier führt die Elz flussaufwärts nach Mosbach. Weiter geht’s über den Wanderbahnradweg Richtung Lohrbach/Mudau, dann in Richtung Mülben zum Katzenbuckel und über Oberdielbach wieder hinunter nach Eberbach. Auf 62 Kilometern Länge gibt es dabei reichlich Gelegenheit, viel über die Geologie, Flora und Fauna des Odenwalds, aber auch über die Wanderbahnstrecke, das Bauland und natürlich den Katzenbuckel zu erfahren. Start: 11 Uhr, Kosten: 12 Euro, RadGuide: Klaus Schilling, Anmeldung bis 3. Oktober an schi@radguides.de.
- Oktober: Sonne im Gesicht, Wind im Rücken, das Wetter im Blick
Der Rhein-Neckar-Kreis zählt zu den wärmsten und sonnenreichsten Regionen Deutschlands – doch warum ist das so? Bei dieser entspannten Fahrradtour zwischen Ketscher Altrhein und Schwetzinger Hardt lernen die Teilnehmenden auf 35 Kilometern viel über Mikroklima, Windsysteme und lokale Wetterphänomene. Sie vergleichen das für die Tour vorhergesagte Wetter mit dem tatsächlichen, wie sie es im Sattel fühlen und erleben werden. An ausgewählten Stationen der Tour erfährt die Gruppe dann, wie Wind entsteht, wie Wälder als natürliche Klimaanlagen wirken und warum der Pfälzerwald der Rheinebene den Regen stiehlt. Außerdem gibt’s eine kleine Wolkenkunde, weil gerade für Radlerinnen und Radler die Wolken wichtige Wetterboten sein können. Ergänzt wird das durch Tipps zum Umgang mit dem Regen-Radar. Mittels kleiner Mitmach-Experimente machen die Teilnehmenden Luftdruck, Temperatur- und Windunterschiede direkt spürbar. Mit einer „Phänologischen Uhr“ vergleichen sie den aktuellen, witterungsbedingten Stand der Vegetation in der Region mit dem vieljährigen Durchschnitt. Und sie gehen der spannenden Frage nach, welche Wetter-App die Beste für uns im Rhein-Neckar-Kreis ist. Start: 11 Uhr, Kosten: 8 Euro, RadGuide: Frank Grebe, Anmeldung bis zum 2. Oktober per E-Mail an frank.grebe@web.de.
- Oktober: Fußball im Rhein-Neckar-Kreis
Eine Tour wie ein Kantersieg: Mit 34 Kilometern Länge und 250 Höhenmetern verlangt sie den Teilnehmenden keine Mühen ab, punktet aber trotzdem mit dem Besuch verschiedener Spielstätten in Verbindung mit Historie und Histörchen. Anstoß ist in Sandhausen. Hier geht’s direkt zum Stadion am Hardtwald, dann macht sich die Gruppe auf den Weg nach Walldorf zum FC-Astoria-Stadion. Weiter über Wiesloch, das schöne Leimbachtal und Horrenberg bis nach Zuzenhausen. Von dort ist es nicht weit nach Hoffenheim zum Dietmar-Hopp-Stadion, bevor dann zum Schluss noch zur SNP-Arena nach Sinsheim gefahren wird. Nach dem Schlusspfiff geht’s in eine ganz besondere Verlängerung: Die Teilnehmenden genießen eine Stadionführung im Heimstadion der TSG Hoffenheim.
Start: 13.30 Uhr, Kosten: 12 Euro, RadGuide: Klaus Schilling, Anmeldung bis zum 1. Oktober per E-Mai an schi@radguides.de.
- Oktober: Feierabendrunde „via naturae“
Die 15 Kilometer kurze Feierabendrunde beginnt in Neckargemünd. Nach dem Start in der Altstadt fährt die Gruppe in Richtung Königstuhl hinauf. Der Aufstieg ist für geübte Radler oder Pedelecfahrer bei moderaten Steigungen und durchgehend Schatten spendendem Wald gut zu schaffen. Die Teilnehmenden erleben den Aufstieg größtenteils über die „via naturae“: ein idyllischer Themenweg mit Panoramablick, der am Königstuhl angelegt wurde. Der Weg bietet zahlreiche Informationen zum Ökosystem Wald. Oben angekommen genießen die Teilnehmenden gemeinsam den Blick von den Höhen des Königstuhls nach Heidelberg und auf den Odenwald. Nach einer Rast geht es dann wieder zurück nach Neckargemünd zum Ausgangspunkt. Unterwegs erfahren die Teilnehmenden viel über die Entstehung des Oberrheingrabens, des Königstuhls und des Neckars sowie über das Ökosystem Wald.
Start: 16.30 Uhr, Kosten: 8 Euro, RadGuide: Klaus Schilling, Anmeldung bis zum 3. Oktober per E-Mail an schi@radguides.de.
Alle Details zu diesen und weiteren Touren finden sich auf der Seite der RadGuides Rhein-Neckar unter www.imsuedenganzoben.de/rhein-neckar/radguides. Rückfragen und Anmeldungen bitte direkt an die jeweiligen RadGuides richten.
Kurz-URL: https://nussloch-lokal.de/?p=198084



























