Waldbrandbekämpfung gewinnt auch in Nußloch an Bedeutung
Zunehmende Gefahr durch Trockenheit
(fw 28.7.26) Die verheerenden Waldbrände in Südeuropa und die zunehmenden Trockenperioden machen deutlich, dass die Gefahr von Flächen- und Waldbränden auch in unserer Region steigt. Um auf solche Einsatzlagen vorbereitet zu sein, trainierte die Freiwillige Feuerwehr Nußloch bei ihrer Zugübung am 20. Juli intensiv die Waldbrandbekämpfung im Waldgebietunterhalb des Waldsportplatzes.
Neue Technik erstmals im Einsatz
Erstmals kamen dabei das neue 10.000-Liter-Wasserfass des Bauhofs sowie das neue Waldbrandmodul auf dem Ford Ranger zum Einsatz. Das Wasserfass dient als mobile Wasserreserve und kann die Wasserversorgung eines Löschfahrzeugs sicherstellen. Dank der integrierten Pumpe ist es zudem möglich, Wasser direkt zu fördern oder sogar einen Wasserwerfer autark zu versorgen.
Geländegängiges Spezialfahrzeug für den Wald
Das ebenfalls neu beschaffte Waldbrandmodul auf dem Ford Ranger führt 400 Liter Wasser mit und ermöglicht durch seine Hochdruckanlage mit bis zu 40 bar die Erzeugung eines feinen Sprühstrahls. Dadurch kann mit vergleichsweise geringem Wasserverbrauch eine hohe Löschwirkung erzielt werden. Gleichzeitig erlaubt das geländegängige Fahrzeug das Erreichen von Waldbereichen, die für größere Feuerwehrfahrzeuge nur schwer zugänglich sind.
Gut aufgestellt – Zusammenarbeit bleibt entscheidend
Mit dieser Ausstattung verfügt die Feuerwehr Nußloch über einen soliden Grundstock für die Bekämpfung von Flächen- und Waldbränden. Dennoch bleibt bei größeren Schadenslagen die Unterstützung der örtlichen Landwirte ebenso wie die enge Zusammenarbeit mit den umliegenden Feuerwehren ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Brandbekämpfung.
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