Traditioneller Neujahrsempfang des Laufenden Seniorenbusses im Rathaus
(eme 26.1.26) Der Neujahrsempfang im Rathaus hat sich für den „Laufenden Seniorenbus“ zu einer liebgewonnenen Tradition entwickelt. An diesem besonderen Tag führt uns der Weg direkt in den Ratssaal, wo Joachim Förster, Bürgermeister und 1. Vorsitzender des Vereins, und Mitarbeiter der Gemeinde uns herzlich in Empfang nehmen. Bei Sekt, Selters und Berlinern wird gemeinsam auf das neue Jahr angestoßen.
Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims ist dies stets ein besonderes Erlebnis. Sie haben hier die Gelegenheit, ihre Anliegen direkt vorzubringen, Fragen zu stellen und sich persönlich mit dem Bürgermeister auszutauschen. Dabei erfahren sie Neuigkeiten aus erster Hand – und der Begriff Teilhabe bekommt eine ganz konkrete Bedeutung.
Auch für unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des „Laufenden Seniorenbusses“ ist dieser Austausch etwas Besonderes. Nicht nur, weil in diesem Rahmen ihr Engagement besonders gewürdigt wird, sondern auch wegen der persönlichen Begegnungen.
Genau diese Mischung macht den Neujahrsempfang so wertvoll: ein herzliches Wiedersehen, ein Dank an die Ehrenamtlichen und zugleich ein direkter Dialog zwischen Rathaus, Verein und den Seniorinnen und Senioren. Für viele Bewohnerinnen und Bewohner ist es ein Jahreshighlight, von dem sie später im Haus Rheinblick noch lange erzählen.
Über den „Laufenden Seniorenbus“
Der Laufende Seniorenbus ist ein Projekt des Vereins Lichtblick e.V. das im März 2019 ins Leben gerufen wurde. Jeden Mittwoch um 10 Uhr geht eine Gruppe von Ehrenamtlichen mit Heimbewohnern des Hauses Rheinblick gemeinsam auf Tour – meist für etwa eine Stunde. Die Ausflüge führen durch den Ort, manchmal mit Zwischenstopp im Park, auf dem Lindenplatz oder, wie im vergangenen Jahr, auch mal in die Gemeindebücherei. Für die Bewohner des Haus Rheinblick sind diese Mittwochsspaziergänge oft das Highlight der Woche.
Das Besondere an dem Projekt: Es lebt von Menschen, die ihre Zeit schenken. Ohne die vielen „Schieber“, wie sie sich selbst nennen, könnte das Angebot nicht funktionieren, denn viele Teilnehmende sind auf Unterstützung angewiesen – sei es beim Schieben des Rollstuhls, beim Begleiten mit dem Rollator oder einfach nur beim sicheren Überqueren der Straße. Je mehr Ehrenamtliche mitlaufen, desto mehr Bewohner können teilnehmen.
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