Sandhäuser lassen es am Schmutzigen Donnerstag in St. Ilgen krachen
Beim Senioren-Fasching wird die Ägidiushalle eingenommen
(pm 23.2.26) Am Schmutzigen Donnerstag bewiesen die Sandhäuser Seniorinnen und Senioren Flexibilität: Da die eigene Halle derzeit saniert und erweitert wird, verlegten sie ihre Fasnachtsfeier kurzerhand in die Ägidiushalle in St. Ilgen. So wurde das Ausweichquartier spontan zur närrischen Hochburg umfunktioniert.
Bürgermeister Hakan Günes betrat die Bühne stilecht im flotten Rennfahrer-Outfit. Kaum angekommen, wollte er die Schallschutzeigenschaften der freundlicherweise zur Verfügung gestellten Halle direkt auf die Probe stellen. Das erste „Helau“ hallte ordentlich durch den Saal, doch beim zweiten Ausruf zeigte sich, welches stimmungsvolle Potenzial in der Ägidiushalle steckt. Augenzwinkernd stellte das Gemeindeoberhaupt der Hopfengemeinde fest, dass hier wohl noch nie zuvor so ausgelassen gefeiert worden sei – zumindest nicht von Sandhäuser Bürgerinnen und Bürgern.
Mitreißende Musik und beste Stimmung
Für den passenden musikalischen Rahmen sorgten Entertainerin Bettina Grimm und Charlie Rothenburg am Keyboard. Ihr Repertoire ließ keine Wünsche offen: Ob „Rucki Zucki“, „Polonaise Blankenese“ oder „Du hast mich tausendmal belogen“ von Andrea Berg – die beiden verstanden es, ihr Publikum mitzunehmen. Immer wieder animierten sie erfolgreich zu Schunkelrunden und Tänzen, sodass sich die Gäste bereitwillig von der ausgelassenen Stimmung anstecken ließen.
Beeindruckende Nachwuchsarbeit und pointierte Büttenrede
Der KC Frösche St. Ilgen darf sich glücklich schätzen, eine so starke Jugendgarde in seinen Reihen zu haben. Ebenso engagiert präsentierten sich die Trainerinnen, die ihre Schützlinge bestens vorbereitet hatten. Die Besucherinnen und Besucher aus dem Nachbarort – viele von ihnen waren mit dem von der Gemeinde gesponserten Bus angereist – honorierten die Darbietungen mit kräftigem Applaus.
Besondere Begeisterung rief das Jugendtanzmariechen Marie hervor, das mit präzisen und akkuraten Tanzschritten überzeugte. Anschließend sorgte das Duo Jochen Köhler und Harald Schneider in seiner Büttenrede für zahlreiche Lacher. Mit Wortwitz griffen sie die Irrungen und Wirrungen der Geschlechter auf und trafen damit genau den Nerv des Publikums.
Schautanz und Männerballett als Publikumsmagneten
Auch die Jugendgarde mit ihrem Schautanz zog die Gäste in ihren Bann und präsentierte eine schwungvolle Choreografie. Einen ganz eigenen Akzent setzte das Männerballett der St. Ilgener Frösche. Mit augenzwinkerndem Charme verwiesen die Tänzer auf ihre besonderen Vorzüge – stets garniert mit bemerkenswerter Körperbeherrschung.
Gelungene Organisation und großer Dank
Wie so oft verging die Zeit bis zur letzten Schunkelrunde wie im Flug. Das Team aus dem Rathaus kümmerte sich während der gesamten Veranstaltung aufmerksam um das Wohl der Sandhäuser Jecken. Bürgermeister Günes sprach seinem Team Sandhausen ausdrücklich seinen Dank aus. Der kräftige Applaus der Besucherinnen und Besucher machte deutlich, dass dieses Engagement große Anerkennung fand.
Text und Foto: Gemeinde Sandhausen
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