SV Sandhausen will gegen Homburg defensiv zulegen

Der SV Sandhausen steht vor dem nächsten Heimspiel der Regionalliga Südwest

(svs 21.8.26) Am Samstag, 22. August, empfangen die Schwarz-Weißen ab 14 Uhr den FC Homburg im Stadion am Hardtwald. Vor der Partie spricht Cheftrainer Kevin Stotz über den starken Auftritt in Fulda, die defensive Stabilität, das Personal und die Erwartungen an den kommenden Gegner.

Vier Tore in Fulda sorgen für Selbstvertrauen

Mit dem Auftritt bei der SG Barockstadt Fulda war Stotz insbesondere offensiv zufrieden. Der SVS habe insgesamt gut im Spiel gelegen und das 1:0 nach einem sehenswerten Spielzug erzielt. Am Ende stand ein 4:0 für die Sandhäuser – trotz der hohen Temperaturen und gegen eine Mannschaft, die normalerweise nur wenige Gegentore kassiert.

Offensiv sieht der Trainer sein Team entsprechend gut aufgestellt. Gleichzeitig müsse nun vor allem in der Defensive mehr Stabilität einkehren.

Vier Gegentore nach Standards

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Standardsituationen. In den ersten beiden Spielen kassierte der SV Sandhausen fünf Gegentore, vier davon nach ruhenden Bällen.

Stotz sieht dabei nicht nur einen einzelnen Fehler, sondern mehrere Situationen, die zu den Gegentoren geführt haben. Gegen Fulda habe es beispielsweise bereits bei der Entstehung des Freistoßes Möglichkeiten gegeben, diesen zu verhindern. Auch bei der anschließenden Standardsituation habe die Mannschaft nicht konsequent genug verteidigt.

Die Abläufe seien klar angesprochen und im Training aufgearbeitet worden. Ziel sei es, die Zahl der Gegentore nach Standards schnell zu reduzieren.

Auch bei eigenen Standards erfolgreich

Gleichzeitig verweist Stotz auf die eigenen Stärken bei ruhenden Bällen. In den ersten beiden Spielen erzielte der SVS ebenfalls zwei Tore nach Standardsituationen.

Für die Vorbereitung der Standards ist Co-Trainer Benni Sachs verantwortlich. Dabei lasse sich das Trainerteam regelmäßig neue Varianten einfallen.

Lohkemper macht Fortschritte

Personell gibt es bei Felix Lohkemper positive Nachrichten. Der Angreifer war erstmals wieder teilweise bei der Mannschaft dabei und setzt sein individuelles Reha-Programm fort. Für das kommende Wochenende kommt ein Einsatz allerdings noch zu früh.

Arianit Ferati steht nach seiner Gelbsperre wieder zur Verfügung. Maxi Wagner soll voraussichtlich erstmals wieder auf dem Platz stehen, ist für das Wochenende aber noch keine Option. Teoman Akmestanli trainiert inzwischen wieder vollständig mit der Mannschaft.

Homburg mit großen Ambitionen

Mit dem FC Homburg erwartet den SVS ein ambitionierter Gegner. Homburg war der letzte Gegner der vergangenen Saison, gegen den Sandhausen eine Niederlage hinnehmen musste. Stotz erwartet am Samstag dennoch eine völlig andere Partie.

Homburg gehöre regelmäßig zu den Mannschaften der Regionalliga, die um die Spitzenplätze mitspielen wollen. Zudem verfüge der Verein über einen entsprechenden Etat und eine Mannschaft mit hohen Ambitionen.

Gäste dürften offensiver auftreten

Im Vergleich zu Fulda und Steinbach erwartet Stotz die Homburger etwas aktiver. Vor allem gegen den Ball könnten die Gäste früher anlaufen und dadurch mehr Druck auf den SVS ausüben.

Dadurch könnte sich ein offeneres Spiel entwickeln. Für die Zuschauer sei das grundsätzlich attraktiv, wenn beide Mannschaften offensiv ausgerichtet auftreten wollen.

Defensive Stabilität als Schlüssel

Für den SV Sandhausen kommt es laut Stotz vor allem darauf an, in der Defensive klarer und strukturierter aufzutreten und dem Gegner weniger Torchancen zu ermöglichen.

Offensiv sieht der Trainer seine Mannschaft gut genug aufgestellt, um regelmäßig Tore zu erzielen. Deshalb soll gegen Homburg insbesondere die defensive Stabilität verbessert werden.

Lob für die U19

Auch die Nachwuchsarbeit findet beim Cheftrainer Beachtung. Die U19 des SV Sandhausen setzte sich zuletzt gegen die TSG Hoffenheim durch. Für Stotz ist der Sieg gegen den amtierenden Deutschen Meister ein besonderer Erfolg.

Immer wieder werden Nachwuchsspieler in das Training der ersten Mannschaft eingebunden. Zwei U19-Spieler gehören inzwischen regelmäßig zum Trainingsbetrieb, weitere Talente stoßen immer wieder sporadisch dazu.

Quelle: SVS
 
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