Patentreffen im Tom-Tatze-Tierheim: Ein Nachmittag voller Dankbarkeit

Tierarztkosten und Sanierung im Fokus

(ttt 29.9.26) Beim Patentreffen im Tom-Tatze-Tierheim kamen am Wochenende 25 Paten zusammen. Im Mittelpunkt standen die aktuelle Situation im Tierheim, abgeschlossene Projekte und die Zukunft des Tierschutzvereins.

Volker Stutz, 1. Vorsitzender des Tierschutzvereins, nutzte das Treffen, um den Paten für ihre Unterstützung zu danken. „Ohne unsere Paten wäre vieles nicht möglich gewesen“, sagte Stutz. Gerade mit Blick auf die kommenden Herausforderungen sei es wichtig, die Unterstützung der Paten weiterhin an der Seite des Vereins zu wissen.

Steigende Tierarztkosten

Wie wichtig die finanzielle Unterstützung ist, zeigte sich beim Kassenbericht. Einen zunehmend größeren Anteil der Ausgaben machen die Tierarztkosten aus. „Dieser Posten im Kassenbericht bereitet uns richtig Bauchweh“, sagte Stutz.

Nach Angaben des Vereins sind nicht nur die Behandlungskosten gestiegen. Auch die Erkrankungen der Tiere seien häufig komplexer, wodurch die notwendigen Behandlungen aufwendiger und länger würden. Zudem müsse sich der Verein darauf einstellen, dass sich die bisherigen Tierarztkosten künftig möglicherweise verdoppeln.

An der medizinischen Versorgung der Tiere soll dennoch nicht gespart werden. „Unsere Schützlinge sollen die bestmögliche medizinische Betreuung bekommen“, betonte Stutz.

Sanierung und Neubau

Ein weiteres Thema waren die Planungen zur Sanierung der Katzenhalle und zum Neubau des Kleintierhauses. Die Paten verfolgen diese Überlegungen bereits seit mehreren Jahren und kennen daher die Schwierigkeiten und den langen Weg bis zu einer möglichen Umsetzung.

Für Verwunderung sorgte nach Angaben des Vereins insbesondere, dass die notwendigen Baumaßnahmen vom Tierschutzverein selbst finanziert werden müssen. Eine Unterstützung durch die Gemeinden sei derzeit nicht zu erwarten.

Auch die politische Entwicklung im Bereich Tierschutz wurde angesprochen. Aus Sicht des Vereins habe der Tierschutz in der Politik nicht den Stellenwert, den die Tiere verdienen würden. Statt Fortschritten werde eher eine rückläufige Entwicklung wahrgenommen.

Austausch bei Kaffee und Kuchen

Trotz der angesprochenen Herausforderungen gingen die Paten nach Angaben des Vereins mit einem guten Gefühl aus dem Treffen. Sie seien überzeugt, dass ihre Unterstützung bei den Tieren ankomme.

Auch darin, dass sich der Verein weiterhin für seine Anliegen einsetzen müsse, bestand Einigkeit. Volker Stutz wolle dabei weiterhin auf die Themen aufmerksam machen und sie an den entsprechenden Stellen ansprechen.

Nach dem Informationsteil blieb Zeit für Gespräche. Bei Kaffee und Kuchen sorgte Jürgen Köhler mit seiner Gitarre für die musikalische Begleitung. Er unterstützt die Veranstaltungen des Tierschutzvereins regelmäßig.

Wie gut das Treffen bei den Paten ankam, zeigte die Rückmeldung einer Teilnehmerin: „Ich bin nachdenklich geworden. Dennoch ist es ein schönes Gefühl, für all das hier seinen Beitrag geleistet zu haben.“

Damit verband das Patentreffen Dank für die bisherige Unterstützung mit einem Blick auf die finanziellen und baulichen Herausforderungen, vor denen der Tierschutzverein steht.

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