SVS: „Es wird Veränderungen geben“
Kauczinski kündigt mögliche Anpassungen in der Startelf an – mehrere Rückkehrer, aber auch Ausfälle
(svs 6.11.26) Nach der 1:2-Niederlage gegen den 1. FSV Mainz 05 II möchte der SV Sandhausen im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt II wieder punkten. Die Partie findet am Samstag, 7. November, statt. In der Medienrunde vor dem Duell sprach Cheftrainer Markus Kauczinski über die Ursachen der jüngsten Niederlage, mögliche Veränderungen in der Aufstellung und die Stärken des kommenden Gegners.
Kauczinski sieht vermeidbare Fehler als Hauptursache
Mit der Leistung seiner Mannschaft gegen Mainz war der Trainer über weite Strecken durchaus zufrieden. Die vorherige Niederlage habe nach seiner Einschätzung keine Spuren hinterlassen. „Ich habe nicht den Eindruck gehabt, dass die vorherige Niederlage noch in den Köpfen war. Die Jungs haben einen frischen Eindruck gemacht“, erklärte Kauczinski.
Gerade in der ersten Halbzeit habe sich der SVS genügend Möglichkeiten erarbeitet. Dazu gehörte auch ein Lattentreffer. Selbst nach dem eigenen Tor seien weitere Chancen vorhanden gewesen. Entscheidend sei jedoch gewesen, dass die Gegentore zu einfach zugelassen wurden.
„Mainz schießt dreimal aufs Tor und macht zwei Tore. Wir haben dumme Fehler gemacht, die bestraft wurden. Das war ein Spiel, das du gewinnen musst. Stattdessen stehen wir am Ende mit leeren Händen da und sind selbst dafür verantwortlich“, so der Cheftrainer.
Auch die fehlende Konsequenz in entscheidenden Situationen bemängelte Kauczinski deutlich. Es sei enttäuschend und zugleich eine Zustandsbeschreibung, dass die Mannschaft eine Partie mit guter Leistung und zahlreichen Torchancen nicht für sich entscheiden könne.
„Wir machen Dinge, die wir an diesen Stellen nicht tun müssen. Wir gehen in Dribblings, verlieren den Ball und packen in entscheidenden Situationen nicht zu. Wir lassen einen Spieler 22 Meter vor dem Tor frei zum Abschluss kommen, obwohl wir den Schuss blocken müssen. Das sind einfache Dinge, die wir abrufen müssen. Das haben wir nicht gemacht und dann ist das fahrlässig und dumm.“
Veränderungen in der Aufstellung angekündigt
Aus den Fehlern gegen Mainz müsse die Mannschaft lernen. Kauczinski beschäftigt sich deshalb intensiv mit möglichen Anpassungen. Im Training habe man bereits andere Konstellationen und taktische Varianten ausprobiert. Eine endgültige Entscheidung über die Startelf sei allerdings noch nicht gefallen.
„Ich bin noch nicht ganz zu einem Entschluss gekommen, was das für die Aufstellung bedeutet“, erklärte der Trainer. Vor allem im Zentrum sei er mit dem nötigen Zugriff nicht einverstanden gewesen. Auch in der Offensive könnten sich Veränderungen ergeben. Seine Ankündigung fiel dennoch eindeutig aus: „Es wird Veränderungen geben.“
Schulz, Ferati und Lohkemper kehren zurück
Personell gibt es vor dem Heimspiel sowohl positive als auch negative Nachrichten. Kwabe Schulz und Ari Ferati stehen nach ihren Sperren wieder zur Verfügung. Felix Lohkemper kehrt nach überstandener Erkrankung zurück.
Verzichten muss der SVS dagegen auf Maxi Wagner und Flo Engelhardt, die beide mit muskulären Problemen ausfallen.
Für Kwabe Schulz ist die Rückkehr in die Mannschaft bereits vorgesehen. „Kwabe wird wieder reinkommen, weil er bis zu seinem Ausfall gut gespielt hat und einer unserer Leistungsträger war“, sagte Kauczinski. Darüber hinaus werde er sich die verschiedenen Positionen noch einmal genau ansehen.
Eintracht Frankfurt II mit viel Tempo und Qualität
Mit Eintracht Frankfurt II erwartet den SV Sandhausen ein spielstarker Gegner. Wie bei anderen Zweitvertretungen verfüge die Mannschaft über zahlreiche Top-Talente und insgesamt eine gute Qualität. Besonders in der Offensive sieht Kauczinski die Stärken der Hessen.
„Gerade nach vorne haben sie sehr viel Qualität, Tempo und Spielwitz. Sie können mutig nach vorne spielen und sind auch aus dem Mittelfeld heraus sehr kreativ“, analysierte der Sandhäuser Cheftrainer.
Noch sei nicht genau abzusehen, welche Spieler möglicherweise aus dem Profikader zur zweiten Mannschaft stoßen werden. Diese könnten das Team zusätzlich verstärken. Im Angriff verfüge Frankfurt über einen bulligen und schnellen Zielstürmer, der seine Körpergröße ebenso einsetze wie sein Tempo.
Kauczinski fasste die Qualitäten des Gegners zusammen: „Insgesamt ist das eine Mischung aus spielerischer Qualität und Geschwindigkeit. Wenn einer ausfällt, ist der nächste da. Dazu kommen immer wieder Spieler aus dem Profikader.“
Der SV Sandhausen muss sich somit auf einen offensivstarken Gegner einstellen. Gleichzeitig gilt es, die eigenen Fehler aus dem Mainz-Spiel abzustellen und die herausgespielten Chancen konsequenter zu nutzen.
Quelle: SV Sandhausen
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