Carrerabahn unter Strom bei Explore Science 2026

FEG begeistert bei „Explore Science“ mit Energie-Experimenten

(feg 12.8.26) Seit 2006 veranstaltet die Klaus-Tschira-Stiftung die naturwissenschaftlichen Erlebnistage „Explore Science“ für Kinder und Jugendliche. Im Jahr 2026 stand die Veranstaltung im Mannheimer Herzogenriedpark unter dem Motto „Erfindungen & Entdeckungen“.

Auch das Friedrich-Ebert-Gymnasium Sandhausen war in diesem Jahr wieder als Partnerschule dabei. Unter der Leitung von Frau Dr. Henrich gestaltete das FEG eine Mitmach-Station zum Thema „Energie verstehen – wie Erfindungen unsere Welt antreiben“.

Von der Erfindung des Laufrads zur Fahrrad-Carrera-Bahn

Vor mehr als 200 Jahren erfand Karl Drais das erste Laufrad. Später ermöglichte Werner von Siemens mit dem Dynamo die Umwandlung von Bewegung in elektrischen Strom. Carl Benz wiederum brachte schließlich das Auto auf die Straße.

Frau Dr. Henrich und ihre Schülerinnen und Schüler verbanden diese Entwicklungen auf besondere Weise und kombinierten Fahrrad und Dynamo zu einer Fahrrad-Carrera-Bahn.

Die sogenannte „Tretstation“ entwickelte sich schnell zu einem Publikumsmagneten. Große Menschengruppen versammelten sich um das eindrucksvolle Ausstellungsobjekt, denn alle wollten selbst einmal elektrischen Strom für die Carrera-Autos erzeugen.

Energie speichern mit Wasserkraft

An einem Modell eines Pumpspeicherkraftwerks konnten die Kinder außerdem selbst ausprobieren, wie Wasser nach oben gepumpt wird, um Energie zu speichern. Diese Technik zählt zu den effizientesten Möglichkeiten, elektrische Energie zu speichern, und soll künftig deutlich stärker ausgebaut werden.

Die Schülerinnen und Schüler des FEG erklärten den jungen Besucherinnen und Besuchern anschaulich die Zusammenhänge zwischen der Bewegung des Wassers und der Erzeugung von Strom.

Wissenschaft zum Mitmachen

Das Partnerschul-Programm von „Explore Science“ ermöglicht Schulen, eigene Exponate und Experimente zu entwickeln und diese während der Veranstaltung an einer eigenen Mitmachstation zu präsentieren. Kinder und Jugendliche können dabei von Schülerinnen und Schülern lernen. Gleichzeitig bietet das Programm den Schulen die Möglichkeit, sich mit wissenschaftlichen Einrichtungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Vom Friedrich-Ebert-Gymnasium betreuten in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10, des Physik-Leistungskurses sowie einiger NWT-Klassen die Station im Herzogenriedpark.

Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Henrich, Frau Bretthauer und Herrn Gund sowie allen beteiligten Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften, die dieses Projekt möglich gemacht haben.

C. Kienle

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