„Die Defensive bleibt das Fundament!“

Symbolfoto: Pixabay

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SV Sandhausen vor Auswärtsspiel in Freiburg

(svs 27.2.26) Am Sonntag, 1. März (14 Uhr), ist der SV Sandhausen bei der zweiten Mannschaft des SC Freiburg II gefordert. Vor der Partie im Dreisamstadion ordnet Cheftrainer Olaf Janßen die jüngste Niederlage ein, spricht über Zielsetzung, Gegner und Personalsituation.

Aufarbeitung nach der Niederlage gegen Walldorf

Die Pleite gegen Walldorf habe man intern klar analysiert, so Janßen. Entscheidender Faktor sei die Defensivarbeit gewesen. Zu große Abstände, fehlende Klarheit im Verhalten in tiefen Phasen und mangelnde Intensität im Rückwärtsgang hätten letztlich den Unterschied gemacht.

Für den Coach ist klar: „Der Kopf entscheidet mit, wie gierig wir unser Tor verteidigen.“ Zwar habe sich das Offensivspiel mit mehr Ballbesitz und besseren Torchancen zuletzt verbessert, doch bleibe die Defensive das Fundament jeder erfolgreichen Mannschaft. Ohne defensive Stabilität müsse man schlicht zu viele Tore erzielen, um Spiele zu gewinnen.

Ziele bleiben unverändert

Trotz des Rückschlags sieht Janßen keinen Anlass, von den formulierten Ambitionen abzurücken. Ziel sei es gewesen, gegen Walldorf zu gewinnen – und genau dieser Anspruch gelte auch für die kommenden Wochen.

Rückschläge gehörten zum Sport dazu, betont der Trainer. Entscheidend sei der richtige Umgang damit. Nur wer aus Fehlern lerne und ein stabiles Fundament entwickle, könne langfristig erfolgreich sein.

„Freiburg ist eine Wundertüte“

Mit Blick auf den kommenden Gegner erwartet Janßen eine anspruchsvolle Aufgabe. Zweitvertretungen seien häufig schwer einzuschätzen – auch Freiburg verfüge über hochtalentierte Spieler, die besonders gefährlich würden, wenn man ihnen Räume lasse.

Das Dreisamstadion kennt Janßen aus eigener Erfahrung gut. Dort sei hohe Laufbereitschaft gefragt, große Räume müssten konsequent bearbeitet werden. Gegen Großaspach habe Freiburg zuletzt gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.

Personelle Lage angespannt

Im Kader bleibt die Situation angespannt. Die Langzeitverletzten stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Denis Pfaffenrot musste sich einer kleineren korrigierenden Operation am Mittelfuß unterziehen und wird frühestens in zwei Wochen wieder ins Lauftraining einsteigen.

Berk Inaler und Gaousou Dabo laborieren an muskulären Problemen und fallen noch mehrere Wochen aus. Marvin Schulz verletzte sich in seinem ersten Einsatz für Sandhausen an der Schulter, die konservativ behandelt wird. Bei Melvin Ramusovic und Leon Ampadu gibt es derweil keine neuen Entwicklungen.

Trotz der personellen Herausforderungen richtet sich der Fokus klar nach vorne: Mit mehr defensiver Konsequenz soll in Freiburg wieder gepunktet werden.

Quelle: SV Sandhausen

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