FDP-Kreistagsfraktion zu Gast beim DRK-Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg

FDP-Kreistagsfraktion zu Gast beim DRK-Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg

(pm 27.7.26) Die „Chemie“ stimmte sofort beim Besuch der FDP-Kreistagsfraktion in der Kreisgeschäftsstelle des DRK-Kreisverbandes in Heidelberg. Man hatte einander viel zu sagen, und für die Liberalen gab es viel zu fragen. Aus der veranschlagten einstündigen Besprechung wurden beinahe zwei – und bis zum nächsten Besuch solle nicht allzu viel Zeit vergehen, meinten alle unisono.

Vorstellung von Struktur und Aufgaben des Kreisverbandes

Die Kreistagsfraktion mit ihrer Vorsitzenden Claudia Felden und der Heidelberger FDP-Kreisvorsitzende Thomas Emmerich sowie Bahnstadt-Bezirksbeirat Sebastian Derkau wurden von DRK-Präsident Jürgen Wiesbeck und Kreisgeschäftsführerin Caroline Falk begrüßt. Zunächst informierten beide über die räumliche Zuständigkeit, Struktur und Aufgabenstellung des Kreisverbandes, der die Stadt Heidelberg und den größten Teil des Rhein-Neckar-Kreises umfasst (außer dem Norden und Südwesten, für den der DRK-Kreisverband Mannheim zuständig ist). 460 000 Einwohner leben im Verbandsgebiet.

In 41 Ortsverbänden gibt es mehr als 2000 ehrenamtlich Aktive und 321 Hauptamtliche, die mehr als 50.000 Einsätze pro Jahr bewältigen. Mehrere tausend Kunden nehmen das Hausnotrettungsangebot des DRK in Anspruch. Rund 20 000 Mitglieder fördern die lebensrettende und lebenserhaltende Arbeit des Roten Kreuzes, dessen Aufgaben so komplex sind, dass es nicht möglich war, im Rahmen des Vor-Ort-Besuches hierauf im Einzelnen einzugehen.

Neubau des Rettungszentrums als Zukunftsprojekt

Daher wurde das Thema „Zukunft Neubau“ in den Mittelpunkt gerückt. Dass ein neues Rettungszentrum schon lange erforderlich ist, wurde den Liberalen rasch klar. Mit einer Infrastruktur aus den 50er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts können die Gegenwartsaufgaben nur sehr schwer, die Zukunftsaufgaben aber gewiss nicht mehr qualitativ und quantitativ bewältigt werden. Erste Überlegungen für das neue Rettungszentrum wurden vor 20 Jahren angestellt, so Jürgen Wiesbeck. Die Planungen seien inzwischen so weit gediehen, dass man als Fertigstellungszeitraum 2029 nennen könne.

Auf einer ehemaligen Nato-Liegenschaft an der Rudolf-Diesel-Straße könne optimale Einsatzfähigkeit erreicht werden. Die bisherige Kapazität werde verdreifacht. Damit sei das DRK im Rhein-Neckar-Kreis und in Heidelberg gut für die Zukunft gerüstet – auch im Blick auf den immer notwendiger werdenden Bevölkerungsschutz bei Katastrophenfällen jedweder Art.

Dank und Unterstützung für die Arbeit des DRK

Die FDP-Mandatsträger aus Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis dankten für die umfassende und wertvolle Information und die lebhafte Diskussion. Claudia Felden sagte zu, ihre Fraktion werde auch künftig die Arbeit des DRK im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten kreisseits fördern. (DH)

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