Gute Nachrichten für Sparer: Festgeldzinsen steigen weiter

Symbolfoto: Pixabay

Festgeldzinsen steigen weiter

(mar 14.8.26) Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Leitzinsen zuletzt unverändert gelassen. Für Sparerinnen und Sparer ist das eine gute Nachricht: Die Zinsen für Festgeld entwickeln sich weiterhin positiv. Sollte die EZB im Herbst die Zinsen erneut anheben, könnten sich die Konditionen für Sparer nochmals verbessern.

Bestzinsen liegen bei mehr als drei Prozent

Nach Angaben des Finanztip-Zinsbarometers liegen die durchschnittlichen Bestzinsen derzeit bei 3,04 Prozent für zwölf Monate, 3,10 Prozent für zwei Jahre und 3,16 Prozent für drei Jahre.

Zins- und Immobilienexperte Dirk Eilinghoff empfiehlt, einen gut verzinsten Tagesgeldbestand als Notgroschen zu halten. Geld, das für ein bis drei Jahre nicht benötigt werde, könne dagegen in Festgeld angelegt werden.

Hanseatic Bank mit bis zu 3,11 Prozent

Die Hanseatic Bank bietet mit ihrem „SparBrief“ derzeit bis zu 3,11 Prozent Zinsen pro Jahr bei einer Laufzeit von drei Jahren. Die Konditionen:

  • 1 Jahr: 2,96 Prozent
  • 2 Jahre: 3,06 Prozent
  • 3 Jahre: 3,11 Prozent
  • 4 Jahre: 3,01 Prozent
  • 5 und 6 Jahre: 2,00 Prozent

Das Angebot kann ab 2.500 Euro genutzt werden. Während der vereinbarten Laufzeit bleibt das Geld gebunden.

Volkswagen Bank bietet bis zu 2,70 Prozent

Auch bei der Volkswagen Bank können Sparer ihr Geld zu einem festen Zinssatz anlegen. Der höchste angebotene Zinssatz liegt aktuell bei 2,70 Prozent pro Jahr für eine Laufzeit zwischen 270 und 359 Tagen.

Die weiteren Konditionen:

  • 90 bis 179 Tage: 2,30 Prozent
  • 180 bis 269 Tage: 2,50 Prozent
  • 270 bis 359 Tage: 2,70 Prozent

Auch hier beträgt die Mindesteinlage 2.500 Euro. Die Zinsen werden am Ende der Laufzeit ausgezahlt, eine vorzeitige Verfügung ist grundsätzlich nicht möglich.

Weitere Banken mit attraktiven Konditionen

Auch andere Anbieter bieten derzeit Zinssätze von mehr als drei Prozent. Dazu zählen unter anderem die Haitong Bank, PBB Direkt, Crédit Agricole, J&T Direktbank, Bigbank und willBe (LLB). Je nach Anbieter und Laufzeit liegen die Angebote zwischen 3,20 und 3,30 Prozent.

Könnten die Zinsen im Herbst weiter steigen?

Für die EZB ist eine weitere Zinsentscheidung im Herbst nicht ausgeschlossen. Sollten die Preise weiterhin stärker steigen als gewünscht, könnte eine erneute Anhebung der Leitzinsen folgen. Ziel der Notenbank bleibt eine Inflationsrate von zwei Prozent.

Für Sparer bedeutet das: Wer heute Festgeld anlegt, kann sich bereits attraktive Zinsen sichern. Gleichzeitig könnte sich ein Teil des Geldes auf dem Tagesgeldkonto lohnen, um flexibel zu bleiben, falls die Banken im Herbst ihre Angebote nochmals verbessern.

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