Hitzewelle sorgt für deutlich mehr Autopannen

Symbolfoto: Pixabay

Hitzewelle sorgt für starken Anstieg der Pannen

(adac 2.7.26) Die anhaltend hohen Temperaturen mit teils deutlich über 30 Grad haben in den vergangenen Tagen zu einem spürbaren Anstieg der Autopannen geführt. Nach Angaben des ADAC waren die Pannenhelfer besonders an den zurückliegenden beiden Wochenenden stark gefordert. Zwischen Freitag und Sonntag mussten sie insgesamt rund 70.000 Einsätze bewältigen.

Während der insgesamt elf Tage andauernden Hitzeperiode erhöhte sich das Pannenaufkommen um mehr als 20 Prozent. Die hohen Temperaturen setzen vielen Fahrzeugen zu und führen verstärkt zu technischen Problemen.

Batterie bleibt häufigste Pannenursache

Trotz Sommerhitze bleibt die Fahrzeugbatterie die häufigste Ursache für liegengebliebene Autos. Mehr als 40 Prozent aller Einsätze gehen auf Defekte oder Ausfälle der Batterie zurück. Auf Platz zwei folgen Probleme am Motor oder Motormanagement, die etwa ein Viertel aller Pannen ausmachen.

Klimaanlagen und Kühlung besonders belastet

Besonders auffällig ist der Anstieg von Defekten an Kühl- und Klimasystemen. Während diese Bauteilgruppe im Jahresdurchschnitt eine eher untergeordnete Rolle spielt, verdoppelt sich ihr Anteil in den Sommermonaten auf rund 13 Prozent aller Einsätze.

Grund dafür ist die intensive Nutzung der Klimaanlagen bei hohen Außentemperaturen. Vor allem ältere Klimakompressoren können bei längeren Fahrten und dauerhafter Belastung an ihre Grenzen kommen und ausfallen.

Digitale Pannenmeldungen nehmen weiter zu

Um in Zeiten hoher Auslastung schneller Hilfe leisten zu können, empfiehlt der ADAC die Nutzung seiner digitalen Pannenhilfe-Angebote. Über die Pannenhilfe-App oder die Web-App können Betroffene ihren Standort automatisch übermitteln, wodurch die Hilfe gezielter und schneller organisiert werden kann.

Die digitalen Meldungen gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung. Bereits mehr als 500.000 Pannen wurden im ersten Halbjahr 2026 auf diesem Weg registriert. Der Anteil digital gemeldeter Einsätze stieg damit auf knapp 27 Prozent. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert noch bei 18,5 Prozent.

Quelle: ADAC

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