Interaktives Theater klärt Fünftklässler über Cyberrisiken auf

(feg 2.6.24) Ein interaktives Theaterstück zu den modernen Medien. Unterstützt durch das LKA Baden-Württemberg und in Kooperation mit der Polizei Sandhausen.

Je drei 5. Klassen nahmen am Mittwoch, den 15.5.2024 an zwei Vorstellungen des Theaters Q-rage in der Aula teil und durften dabei nicht nur zuschauen, sondern sich aktiv mit Fragen, eigenen Erfahrungen oder Ratschlägen an die beiden Akteure einbringen. Sogar eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter waren mit dabei, um die Fragen der Kinder, v.a. wenn es um rechtliche Aspekte ging, zu beantworten und sie auf mögliche Gefahren hinzuweisen.

Aber worum geht es in diesem interaktiven Theaterstück?

Die Kinder gewannen einen Einblick in den Alltag der Teenager Lisa und Henrik. Die beiden sind Geschwister, gehen auf die gleiche Schule und halten sich immer auf dem neuesten Stand, was gerade abgeht. So werden die neuesten Videos sofort ausgetauscht. Lisas Hobbies sind Surfen, Chatten, WhatsApp, Instagram. Mit Begeisterung lästert sie in Foren über andere. Henrik verbringt viel Zeit vor dem Computer, schaut gerne Youtube-Videos an und zockt am PC. Wenn er gefrustet ist, vergeht die Zeit wie im Flug und er sitzt bis spät in die Nacht vor dem Bildschirm.

Eines Tages stellt Henrik ein Bild, auf dem er betrunken am Boden liegt, bei Instagram ein. Zunächst findet er es witzig, dass er von anderen auf das Bild angesprochen wird und viele sein Bild liken. Als einige Hasskommentare auftauchen und er zum Gespött der Schule wird, kippt die Stimmung. Auch Lisa ist betrübt, weil Henriks Freund Tom nichts von ihr wissen will. Aber zum Glück meldet sich dann ein gewisser Tobi bei ihr, weil er ein Bild, das Lisa bei Instagram eingestellt hat, cool fand. Ob Lisa sich wohl auf ein Treffen mit dem Unbekannten einlässt?

Eine Moderation führt durch das Theaterstück und unterbricht die Handlung an zentralen Stellen, um mit den Schülern das Geschehen zu reflektieren und ihre Meinungen, Ideen und Fragen einzubinden.

Schnell wurde klar, dass bereits Fünftklässler schon sehr negative Erfahrungen im Netz gesammelt haben und zum Teil zu sorglos mit ihren Daten im Internet und bei der Verwendung bestimmter Apps oder Chatprogrammen umgehen.

Wir hoffen, durch unsere Arbeit einen Beitrag zu einem sichereren Umgang der Kinder im Netz zu leisten und danken allen Beteiligten für die Unterstützung bei der Durchführung dieser Veranstaltung.

Die Präventionslehrerinnen
Simone Schneider und Nicole Jones

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