Jazz im PZN: Alma Naidu begeistert ausverkaufte Festhalle

Quelle: PZN/SR

(pzn – 2.4.25) Mit ihrer warmen, ausdrucksstarken Stimme und meisterhaften Kompositionen verzauberte Alma Naidu das Publikum beim jüngsten Konzert der Reihe „Jazz im PZN“. Die Festhalle des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden war ausverkauft – ein beeindruckendes Zeichen für die anhaltende Beliebtheit dieser Konzertreihe. Die Stimmung war von Anfang an voller Vorfreude, und die Gäste erlebten einen Abend, der musikalisch wie atmosphärisch in Erinnerung bleibt.

Der Abend wurde mit einer bewegenden Eröffnungsrede eingeläutet. Besonders bemerkenswert: Für die langjährige Gastgeberin und Leiterin der Unternehmenskommunikation, Susann Roßberg, war es die letzte Begrüßung vor ihrem Ruhestand. In ihrer Ansprache blickte sie auf die Entwicklung der Konzertreihe seit 2016 zurück. Sie habe sich zu einer Plattform für aufstrebende Talente und etablierte Jazzgrößen entwickelt. Dabei waren schon Thomas Siffling und Jakob Manz, und auch internationale Künstler wie Larry Porter und Jacqui Naylor aus den USA, Francois Couturier mit Anja Lechner oder Hadar Noiberg und Olivia Trummer… Der Dank galt dem treuen Publikum, das „Jazz im PZN“ zu einer festen Größe in der Region gemacht habe. „Ihre Begeisterung und Unterstützung haben diesen besonderen Ort der Musik erst möglich gemacht,“ so Roßberg in ihrer Rede. Tausend Dank gebühre Roßberg für ihre Begeisterung, Leichtigkeit, Kreativität und Organisationstalent, das auch der neun Jahre jungen Jazzreihe die Strahlkraft verliehen hat, so Stefan Gebhardt, der sodann mit einem lyrischen Einstieg die Künstlerin des Abends angekündigte.

Gebhardt und Roßberg verantworten von Anfang an zusammen die Reihe Jazz im PZN. Wäre Eduard Mörike heute anwesend gewesen, hätte er in sein berühmtes Frühlingsgedicht wohl auch die sanften Klänge von Alma Naidus Stimme aufgenommen. Die Münchner Jazzsängerin, Violinistin und Pianistin, die bereits internationale Bühnen von Indien bis Japan bespielt hat, begeisterte mit einer Mischung aus Eigenkompositionen und feinfühligen Arrangements. Ihre Musik, geprägt von feinen Nuancen und einer außergewöhnlichen Klangästhetik, zog das Publikum in ihren Bann. Unterstützt wurde sie von einem exzellenten Trio aus Lisa Hoppe (Bass), Florian Stierstorfer (Schlagzeug) und Andreas Dombert (Gitarre), die mit ihrer präzisen, doch einfühlsamen Spielweise die Atmosphäre perfekt untermalten.

In dem einfühlsamen Duett mit Florian Stierstorfer „Who’s left“ und dem Song „Company“ geht es um das Beschützen von sich wertlos fühlenden Menschen, und um Menschen, die einem gut tun. Mit „Redefine“ spricht sie die vielen unfreie Frauen auf der Welt an und wie wichtig es ist, dass die Frauen den Weg der Gleichberechtigung nicht alleine gehen können, sondern es dafür auch der Männer bedarf. Und so nahm sie schließlich auch ihr Publikum mit Stücken wie „Another Kind of Love“ oder „Blue“ als „backing chor“ gewissermaßen auf ihre Tour mit, eine gemeinsame Reise in die Seele von Alma. Auch schenkte sie dem Publikum „Visions“, ein neuer Song, der just am Konzerttag in einer Streicherversion als Single-Release online ging. Unter den Zugaben erklang die zarte „Can’t fall asleep“-Ballade in einem Lichtermeer von Handys und veredelte damit den Tourabschluss von Almas Prerelease-Tour ihres im Mai erscheinenden neuen Albums.

Für den perfekten Sound sorgte Session Pro aus Walldorf, das auch die Beleuchtung übernahm – eine Herausforderung, die ein Auszubildender als Praxisprojekt meisterte. Die technische Umsetzung trug wesentlich zur gelungenen Inszenierung des Abends bei. Zum Glück verfügt das PZN selbst über hervorragendes Fachpersonal aus den Bereichen, Service, Küche, Hauswirtschaft und Elektrik, so dass einzelne Fragestellungen auch immer noch schnell vor Ort umgesetzt werden können. Dafür dankten die Organisatoren dem ganzen Team.

Die nächste Veranstaltung der Reihe steht bereits fest: Im November erwartet die Besucher energiegeladener Jazz von „Chinchilla Star“. Ein weiteres musikalisches Highlight im PZN, das man nicht verpassen sollte. Die Konzertreihe „Jazz im PZN“ beweist einmal mehr, dass sie sich als fester Bestandteil des regionalen Kulturlebens etabliert hat.

 

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