Landtagskandidat Yannick Veits besucht Tom-Tatze-Tierheim Walldorf
Ein Blick hinter die Kulissen des Tierschutzes: Landtagskandidat Yannick Veits besucht Tom-Tatze-Tierheim Walldorf
(pm – 26.1.26) Wie vielfältig, anspruchsvoll und unverzichtbar moderne Tierschutzarbeit ist, zeigte sich beim Besuch des Grünen Landtagskandidaten, Yannick Veits, im Tom-Tatz-Tierheim Walldorf. Gemeinsam mit Lisa Wagner (Zweitkandidatin Wahlkreis Wiesloch), Frieda Fiedler(Zweitkandidatin und Stadträtin Stadt Heidelberg) und Philip Weiß(Gemeinderat Sandhausen) informierte Veits sich vor Ort über die tägliche Arbeit der Einrichtung, ihre Herausforderungen – und die politischen Rahmenbedingungen, unter denen Tierschutz in Baden-Württemberg stattfindet.
Bei einer ausführlichen Besichtigung der Anlage erhielt die Delegation Einblicke in die verschiedenen Bereiche des Tierheims: von den Hundezwingern über die Kleintiergehege bis hin zu den Katzengruppenzimmern. Auch die Betreuung von Pensionstieren, die zeitweise im Tierheim untergebracht werden, wurde thematisiert.
Das Tom-Tatze-Tierheim befindet sich dank erfolgreicher Spendenakquise und des außergewöhnlichen Einsatzes zahlreicher Ehrenamtlicher derzeit in einer verhältnismäßig stabilen finanziellen Lage. Der laufende Betrieb, notwendige tiermedizinische Versorgung und die Pflege der Anlage werden jedoch in hohem Maße durch unbezahlte Arbeit und private Unterstützung ermöglicht. Diese Abhängigkeit von Spenden und Ehrenamt verdeutlicht, wie fragil die finanzielle Grundlage vieler Tierheime trotz guter Arbeit bleibt.
Im Gespräch mit Herrn Stutz, 1. Vorsitzender des Tierschutzvereins Wiesloch/Walldorf und Umgebung e.V., wurde deutlich, dass insbesondere der Tierschutz häufig als Erstes von Kürzungen betroffen ist. Veits verwies in diesem Zusammenhang auch auf die angespannte finanzielle Lage vieler Kommunen. Steigende Pflichtausgaben, wachsende Aufgabenübertragung und begrenzte Einnahmemöglichkeiten schränkten den kommunalen Handlungsspielraum zunehmend ein. Aus seiner Sicht müssen Land und Bund die Kommunen stärker unterstützen, etwa durch eine bessere finanzielle Ausstattung, verlässliche Kostenbeteiligungen bei Pflichtaufgaben wie dem Tierschutz sowie vereinfachte und passgenauere Förderprogramme. Nur wenn Kommunen handlungsfähig seien, könnten Tierheime dauerhaft verlässlich unterstützt und wichtige Aufgaben im Tierschutz gesichert werden.
Die Delegation würdigte das Engagement des Tom-Tatze-Teams ausdrücklich. Veits betonte, dass Tierheime eine zentrale Rolle für den praktischen Tierschutz und die kommunale Verantwortung übernehmen. Der Besuch habe gezeigt, dass gute Tierschutzarbeit zwar mit viel Idealismus möglich sei, langfristig jedoch verlässliche politische Unterstützung, eine bessere finanzielle Absicherung der Kommunen und praktikable gesetzliche Regelungen benötige.
Text und Foto: Yannick Veits
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