Pannenzahlen steigen weiter: ADAC musste 2025 fast 3,7 Mio. Mal helfen

Symbolfoto: Pixabay

Die Gelben Engel des ADAC bleiben stark gefragt

Im Durchschnitt geht inzwischen alle neun Sekunden ein Pannennotruf ein. Im vergangenen Jahr absolvierte die ADAC Pannenhilfe insgesamt 3.691.813 Einsätze – rund 60.000 mehr als im Jahr zuvor. Besonders viel zu tun hatten die Helfer am 29. Dezember. An diesem Tag wurden 18.588 Einsätze registriert, sodass die Straßenwacht zeitweise sogar alle fünf Sekunden ausrücken musste. Der einsatzstärkste Monat war der Januar mit insgesamt 356.847 Pannenhilfen.

Starterbatterie weiterhin häufigste Pannenursache

Wie bereits in den Jahren zuvor lag die häufigste Ursache für liegengebliebene Fahrzeuge bei der Starterbatterie. Sie war für 45,4 Prozent aller Einsätze verantwortlich. Dahinter folgen Probleme im Bereich Motormanagement oder Hochvoltsystem – dazu zählen etwa Defekte an Einspritzung, Zündung oder Sensorik – mit einem Anteil von 21,8 Prozent.

Mehr Einsätze bei Elektroautos

Mit der wachsenden Zahl von Elektrofahrzeugen auf den Straßen nimmt auch die Zahl der entsprechenden Pannen zu. Insgesamt rückten die Gelben Engel 50.445 Mal zu reinen Elektroautos aus. Das entspricht einem Anstieg von rund 15 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024, als 43.678 Einsätze verzeichnet wurden. Auch bei diesen Fahrzeugen war in etwa der Hälfte der Fälle eine defekte Starterbatterie der Grund für die Panne.

Auch Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid-Antrieb blieben häufiger liegen. Die ADAC Straßenwacht wurde im vergangenen Jahr 59.985 Mal zu solchen Modellen gerufen – rund 13 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Auch Fahrradpannen nehmen zu

Nicht nur Autos, auch Fahrräder sorgen zunehmend für Einsätze der Pannenhilfe. Die Zahl der Fahrradpannen stieg im Jahr 2025 um etwa 15 Prozent auf insgesamt 19.455 Fälle. In rund 72 Prozent der Einsätze war ein beschädigter Reifen die Ursache. Seit dem Start der Fahrrad-Pannenhilfe Mitte 2022 konnte der ADAC nach eigenen Angaben bereits rund 58.000 Fahrräder direkt vor Ort wieder fahrbereit machen.

Digitaler Notruf wird immer häufiger genutzt

Einen deutlichen Zuwachs verzeichnet der ADAC auch beim digitalen Pannennotruf. Immer mehr Mitglieder melden ihre Panne über die App oder Web-App. Im Vergleich zu 2024 stieg die Zahl der digital gemeldeten Fälle um 16 Prozent auf insgesamt 695.520.

Größter Mobilitätsclub Europas

Mit derzeit rund 22,7 Millionen Mitgliedern ist der ADAC der größte Mobilitätsclub Europas. Für die Pannenhilfe sind bundesweit etwa 1.700 Straßenwachtfahrerinnen und -fahrer im Einsatz. Unterstützt werden sie von rund 550 Partnerunternehmen mit insgesamt etwa 5.000 Fahrzeugen.

Um das Hilfsnetz weiter zu stärken, stellte der ADAC im vergangenen Jahr über 181 neue Mitarbeitende ein. Darunter waren 146 neue Fahrerinnen und Fahrer für die Straßenwacht.

Die ADAC Pannenhilfe ist rund um die Uhr erreichbar – telefonisch unter der Nummer 089 20204000 sowie digital über die Pannenhilfe-App oder die Web-App auf der Internetseite des ADAC.

Quelle: ADAC / Pressemitteilung

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