Projekt FREIRÄUME: Rückblick und Ausblick auf 2026
Das von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises koordinierte Projekt FREIRÄUME, das in Eberbach, Meckesheim und Neckargemünd multifunktionale, smarte Räume für Arbeit, Begegnung und Kultur schafft, hat 2025 große Schritte vorwärts gemacht – und plant schon die nächsten.
In Eberbach wurde die Raumaufteilung neu an die Bedarfe angepasst. Da die Pilot-Immobilie am Neuen Markt aufgrund der Mietkosten abgegeben werden musste, gibt es jetzt in der Kellereistraße 23 einen neuen Meetingraum, der sehr gut angenommen wird. Zahlreiche lokale Institutionen – vom Gemeinderat über die Volkshochschule bis hin zu Vereinen wie VDK und Rheumaliga – nutzen diesen und die weiteren FREIRÄUME regelmäßig für Workshops, Sitzungen und Veranstaltungen. In den kommenden Monaten stehen die Verstetigung der Angebote sowie die Erweiterung um Mobilitäts- und Freizeitangebote wie buchbare Radboxen oder ein Ausleihschrank für Freizeitbedarf auf dem Programm.
In Meckesheim-Mönchzell wird der Emporensaal in der Lobbachhalle zum modernen, multifunktionalen Raum, der künftig für Meetings, Kurse und Vereinsaktivitäten genutzt werden kann, mit angeschlossenen Coworking-Arbeitsplätzen in einem separaten Raum. Nach intensiver Planungsphase ist die Ausstattung weitgehend abgeschlossen, sodass die Eröffnung fest fürs kommende Jahr eingeplant ist.
Neckargemünd hat auf die Villa Menzer als zentralen FREIRÄUME-Standort gesetzt – mit großem Erfolg: Hier haben zahlreiche Unternehmen und Einrichtungen, von Agenturen über Hebammen bis hin zu Vereinen, feste Arbeits-plätze oder nutzen die Räume regelmäßig. Familiencafé, Coachings, Mitgliederversammlungen und Ausstellungen haben sich etabliert. Die neue Website mit Kalender sowie die Ausstattung mit smarten Telefon- und Infoboxen haben das Angebot weiter professionalisiert. Erfolgreiche Events wie der „Maustüröffnertag“ und der „Villa Menzer Sonntag“ haben gezeigt, wie gut die Räume angenommen werden.
2026 wird auch das Freizeitangebot erweitert: Geplant sind eine „Weitersehen“-Station, die mit einem digitalen Rundgang durch die Villa Menzer die wechselvolle Geschichte des Hauses erlebbar macht, sowie ein smarter Ausleihschrank im Menzer Park mit Picknickdecken, Frisbeescheiben und anderen Artikeln – „eben mit allem, was man für eine smarte Mittagspause oder einen kleinen Ausflug braucht“, sagt Projektleiterin Sarah Reisinger von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises. Vor allem aber wird der Fokus auf Verstetigung und nachhaltiger Sicherung der Angebote liegen.
Denn dass es weitergehen soll mit den FREIRÄUMEN, steht für alle Beteiligten fest. „Allmählich hat sich eine richtige Gemeinschaft in und um die FREIRÄUME gebildet“, sagt Reisinger. Sommerfest, Netzwerkfrühstücke, offene Mittagspausen oder Afterwork-Veranstaltungen vernetzen Nutzerinnen und Nutzer miteinander und bringen sie gezielt in die Innenstadt. „Neue Ideen, Projekte, sogar ein neues Unternehmen und ein Verein sind auf diese Weise entstanden“, berichtet die Projektleiterin. Künftig soll das Modell Schule machen: Reisinger hat schon mehrere Infoveranstaltungen für andere Kommunen organisiert, in denen Wissen und Erfahrungswerte beispielsweise auch zum Thema digitales Buchungssystem weitergegeben wurde. Weitere sollen folgen.
Informationen zum Projekt FREIRÄUME gibt es unter: ww.deinfoerderprojekt.de/freiraeume
Text und Foto: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
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