Sandhausen vor Heimspiel gegen Freiburg II

Reaktion auf die Niederlage in Walldorf

(mar 29.08.25) Nach der enttäuschenden Leistung in Walldorf will der SV Sandhausen am Sonntag, 31. August, im Heimspiel gegen den SC Freiburg II Wiedergutmachung betreiben. Anstoß ist um 14 Uhr im Stadion am Hardtwald. Cheftrainer Olaf Janßen äußerte sich im Vorfeld zur Analyse der letzten Partie, zur Personalsituation und zum kommenden Gegner.

Analyse der vergangenen Partie

Janßen blickte kritisch auf die Niederlage zurück: „Das Ergebnis war hochverdient und hätte sogar noch höher ausfallen können. Im letzten Drittel haben wir uns praktisch keine Chancen erspielt. Damit war in dieser Form nicht zu rechnen.“ Das Spiel habe ihn zwei schlaflose Nächte gekostet. Am Sonntag nach der Begegnung setzte sich das Team zusammen, um die Partie offen aufzuarbeiten. „Dieses Bild passt nicht zu unserer Mannschaft, die zuletzt große Fortschritte gemacht hat. Unsere eigenen Erwartungen nach der starken Vorbereitung waren hoch, und die beiden Spiele zuvor hatten uns enorm gefordert. Alles zusammen führte dazu, dass wir in Walldorf nicht präsent waren.“

Personelle Ausfälle belasten den Kader

Die Personalsituation bleibt angespannt. Leon Ampadu fällt nach einer Verletzung aus, Berk Inaler ist zwar zurück im Mannschaftstraining, soll aber langsam herangeführt werden. Denis Pfaffenrot fehlt nach einer Gelb-Roten Karte. Insgesamt stehen für Sonntag nur 14 gesunde Feldspieler zur Verfügung. Auch Jannik Graf, Yanis Outman (Außenmeniskus) und David Mamutovic (Syndesmoseriss) fehlen weiterhin, befinden sich aber auf dem Weg der Besserung.

Freiburg mit junger und talentierter Mannschaft

Zum Gegner sagte Janßen: „Freiburg hat viele junge, talentierte Spieler, die sehr flexibel auftreten und zahlreiche Positionswechsel einbauen. Mit Mathias Fetsch im Sturm und Marc Hornschuh in der Abwehr haben sie zudem erfahrene Stützen.“ Das letzte Spiel der Breisgauer gegen Homburg, das Freiburg mit fünf Toren klar für sich entschied, sei ein deutliches Zeichen ihrer Qualität. „Diese Stärke müssen wir respektieren, sonst werden wir schnell bestraft.“

Schwierigkeit bei Zweitvertretungen

Ein besonderes Merkmal der Freiburger Mannschaft sieht der Trainer in den häufigen Wechseln: „In der 3. Liga haben sie einmal 44 verschiedene Spieler in einer Saison eingesetzt. Dadurch ist es schwer, sich auf sie einzustellen. Wir tun gut daran, zunächst auf uns selbst zu schauen.“

Ziel für das Heimspiel

Janßen betonte, worauf es am Sonntag ankommen wird: „Wir müssen unsere Energie auf den Platz bringen, klarer und intensiver verteidigen und dürfen unseren Weg nicht aus den Augen verlieren. Wichtig ist das gemeinsame Gefühl: Spieler, Staff, Ersatzbank und Fans müssen eine Einheit bilden. Jeder einzelne hinterlässt dabei seine Spuren. Wenn uns das gelingt, werden wir ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt.“

Text und Foto: SV Sandhausen / Pressemitteilung

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