Statistik: Weniger Übergänge auf Gymnasien in Baden-Württemberg

Symbolfoto: Pixabay

Mehr Übergänge an Realschulen und Gemeinschaftsschulen

(mar 17.5.26) In Baden-Württemberg haben zum Schuljahr 2025/26 insgesamt 97.450 Schülerinnen und Schüler von der Grundschule auf eine weiterführende Schule gewechselt. Das waren rund 2.800 Kinder mehr als im Vorjahr. Die Zahlen stammen vom Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.

Gymnasien bleiben stärkste Schulart

Trotz rückläufiger Zahlen bleiben die allgemeinbildenden Gymnasien weiterhin die am häufigsten gewählte Schulart. Im aktuellen Schuljahr wechselten 40,5 Prozent der Grundschulkinder auf ein Gymnasium.

Allerdings ist der Anteil bereits das dritte Jahr in Folge gesunken. Gegenüber dem Vorjahr ging er um 2,3 Prozentpunkte zurück. Im Vergleich zum Höchststand im Schuljahr 2022/23 beträgt der Rückgang inzwischen 4,5 Prozentpunkte.

Realschulen und Gemeinschaftsschulen legen zu

Während die Gymnasien Rückgänge verzeichnen, gewinnen andere Schularten weiter an Bedeutung.

Die Realschulen konnten ihren Anteil auf 35,2 Prozent steigern. Das entspricht einem Plus von 1,4 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Damit bleiben sie die zweitstärkste Schulart beim Übergang nach der Grundschule.

Auch die Gemeinschaftsschulen verzeichnen weiterhin Zuwächse. Ihr Anteil stieg auf 14,9 Prozent und damit um 0,8 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr.

Werkreal- und Hauptschulen verlieren deutlich

Seit der Einführung der Gemeinschaftsschulen im Schuljahr 2012/13 hat die Bedeutung der Werkreal- und Hauptschulen deutlich abgenommen.

Lag ihr Anteil an den Übergängen im Schuljahr 2011/12 noch bei 23,7 Prozent, waren es im Schuljahr 2025/26 nur noch 5,3 Prozent. Seit dem Schuljahr 2022/23 bewegen sich die Zahlen allerdings auf einem weitgehend stabilen Niveau.

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