Verteidigungsstaatssekretär Dr. Nils Schmid besuchte HEIDELBERG

Vertreter des Verteidigungsministeriums und zuständige Bundestagsabgeordnete haben HEIDELBERG am Standort Wiesloch-Walldorf besucht: Orhan Bekyigit, Leiter Produktion Wiesloch, Prof. Dr. Lars Castellucci, MdB, Ralph Arns, Betriebsratsvorsitzender, Bettina Lugk, MdB, Xenia Rösch, Landtagskandidatin, Dr. Nils Schmid, Verteidigungsstaatssekretär, MdB, Jürgen Otto, CEO, Michael Wellenzohn, CEO von HEIDELBERG Technology und Nick Trabold, Leiter Service Operations & PMC (v. li.). Foto: HEIDELBERG

Politischer Besuch bei HEIDELBERG in Wiesloch-Walldorf

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Dr. Nils Schmid MdB, hat gemeinsam mit den SPD-Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Lars Castellucci MdB und Bettina Lugk MdB den Standort Wiesloch-Walldorf der Heidelberger Druckmaschinen AG besucht. Eingeladen hatte Castellucci als Abgeordneter des Wahlkreises Rhein-Neckar. Ziel des Besuchs war es, das wachsende Engagement von HEIDELBERG im Bereich Sicherheit und Verteidigung zu begleiten und zu unterstützen.

Bündelung der Aktivitäten im neuen Geschäftsbereich

HEIDELBERG baut seine Aktivitäten in den Bereichen Sicherheit, Energie und Automatisierung derzeit gezielt aus. Diese werden künftig in einer eigenen Gesellschaft innerhalb des neuen Unternehmensbereichs „Advanced Industries“ gebündelt. Damit reagiert das Unternehmen auf steigende Anforderungen von Streitkräften, Sicherheitsbehörden und Betreibern kritischer Infrastrukturen.

Austausch zwischen Industrie und Politik

Vorstandsvorsitzender Jürgen Otto betonte während des Besuchs die Bedeutung der Zusammenarbeit von Industrie und Politik. Der Aufbau zusätzlicher Fähigkeiten für die Bundeswehr, NATO-Partner und zivile Sicherheitsbehörden könne nur gemeinsam gelingen. HEIDELBERG wolle sein technologisches Know-how, die Erfahrung der Mitarbeitenden sowie bestehende Produktionskapazitäten gezielt einbringen und sei dabei auf politische Unterstützung angewiesen, insbesondere bei der Vernetzung mit Behörden und Partnerunternehmen.

Technologische Stärken und Produktionskapazitäten

Als international führendes Maschinenbauunternehmen deckt HEIDELBERG ein breites Leistungsspektrum ab. Dazu zählen die Entwicklung von Hard- und Software, Elektronikfertigung, mechanische Bearbeitung, Gießereitechnik sowie die Montage hochkomplexer Anlagen im schweren Maschinenbau. Ergänzt wird dies durch Erfahrung als End-to-End-Systempartner inklusive Ersatzteilversorgung und Service. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der schnellen Skalierbarkeit der Produktion durch vorhandene Infrastruktur.

Partnerschaften im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich

In den vergangenen Monaten hat HEIDELBERG mehrere strategische Partnerschaften geschlossen. Dazu zählt die Zusammenarbeit mit VINCORION, einem Spezialisten für dezentrale Energiesysteme in sicherheitskritischen Anwendungen. Zudem wurde im Rahmen einer Reise von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche nach Israel eine Vereinbarung mit dem amerikanisch-israelischen Drohnenabwehrspezialisten Ondas unterzeichnet. Ziel ist es, gemeinsam Projekte zum Schutz kritischer Infrastrukturen in Europa umzusetzen. Weitere Gespräche mit Unternehmen aus dem Verteidigungssektor laufen bereits.

Klare politische Unterstützung

Staatssekretär Dr. Nils Schmid unterstrich die Notwendigkeit, die Bundeswehr zügig besser auszustatten. Dabei müsse verstärkt auf das industrielle Know-how deutscher Unternehmen auch außerhalb der klassischen Rüstungsindustrie zurückgegriffen werden.

Prof. Dr. Lars Castellucci hob die Bedeutung des Engagements von HEIDELBERG für die Region Rhein-Neckar hervor. Der Einstieg in den Bereich Sicherheit und Verteidigung sei eine große Chance für den Standort und die Beschäftigten. Er sicherte dem Unternehmen Unterstützung auf Bundesebene zu.

Text und Foto: HEIDELBERG

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