„Wenn wir nicht bei 100 Prozent sind, funktioniert es nicht“
Vorbericht zum Heimspiel gegen den FC-Astoria Walldorf
Zum ersten Pflichtspiel des Jahres empfängt der SV Sandhausen am Samstag, 21. Februar, um 14 Uhr den FC-Astoria Walldorf im Stadion am Hardtwald. Vor dem Heimspiel blickt Cheftrainer Olaf Janßen auf die Vorbereitung zurück, spricht über Erkenntnisse aus den Testspielen und ordnet die Bedeutung des Nachbarschaftsduells ein.
Intensive Vorbereitung in der Winterpause
Noch vor der langen Pflichtspielpause habe man den engen Austausch mit der Mannschaft gesucht, berichtet Janßen. Bereits vor der Partie gegen Kassel seien wichtige Gespräche geführt worden. Im Anschluss folgte eine intensive Testwoche, ehe jeder Spieler einen individuellen 30-Tage-Trainingsplan erhielt.
Die Mannschaft habe diese Vorgaben mit großer Disziplin umgesetzt, sodass im Januar nahtlos in die gemeinsame Vorbereitung gestartet werden konnte. Besonders hebt Janßen die Rahmenbedingungen hervor: Durchgehend gute Trainingsplätze und professionelle Abläufe hätten optimale Voraussetzungen geschaffen. Insgesamt zeigt sich der Trainer mit dem Verlauf der Winterarbeit sehr zufrieden.
Lehrreiche Testspiele
Die Ergebnisse der Vorbereitung bewertet Janßen differenziert. Zwei Partien seien auf sehr hohem Niveau gewesen, in anderen Begegnungen habe jedoch die letzte Konsequenz gefehlt. Gerade diese Spiele hätten deutlich gemacht, wie anspruchsvoll die Liga sei.
Für Janßen steht fest: Wer nicht jede Woche ans Limit geht, wird bestraft. Die Mannschaft habe in den weniger gelungenen Testspielen selbst gespürt, dass fehlende Entschlossenheit sofort Konsequenzen hat. „Wenn wir nicht bei 100 Prozent sind, funktioniert es nicht“, bringt es der Trainer auf den Punkt.
Walldorf mit Qualität und Struktur
Den kommenden Gegner sieht Janßen gut aufgestellt. Der FC-Astoria Walldorf agiere strukturiert, mit klaren Abläufen und spielerischer Qualität. Die Mannschaft stehe nicht zufällig mit 31 Punkten in der Tabelle, sondern habe sich diese Position erarbeitet.
Für den SV Sandhausen bedeute das, von Beginn an wach und konzentriert aufzutreten. Nur mit maximaler Intensität könne man dem Anspruch gerecht werden, im Heimspiel ein Ausrufezeichen zu setzen.
Ein Derby mit besonderer Brisanz
Auch wenn sportlich drei Punkte wie in jedem anderen Spiel vergeben werden, hat die Partie Derby-Charakter. Das Hinspiel wirkt noch nach, soll laut Janßen jedoch keine Rolle mehr spielen. Man habe bewusst darauf verzichtet, sich diese Begegnung erneut anzusehen.
Die aktuelle Tabellensituation verleiht dem Duell zusätzliche Spannung. Der Abstand nach oben ist geringer geworden, die Ausgangslage eine andere als noch in der Hinrunde. Für Janßen ist klar: Die Mannschaft habe sich weiterentwickelt – und wolle das nun auch auf dem Platz zeigen.
Personelle Lage vor dem Heimspiel
Verzichten muss der SV Sandhausen weiterhin auf Denis Pfaffenrot (Mittelfußfraktur), Melvin Ramusovic (Außenmeniskusriss), Leon Ampadu (Knieverletzung), Berk Inaler (muskuläre Probleme) und Gaousou Dabo (Adduktorenverletzung).
Positive Signale gibt es hingegen von Yannick Osee, Bene Wimmer, David Mamutovic, Paco Testroet und Niklas Tarnat, die wieder vollständig ins Mannschaftstraining eingestiegen sind. Zudem bringen drei fitte Neuzugänge neue Impulse ins Spiel – vor allem im Offensivbereich. Ihre Energie und Variabilität waren bereits in den Testspielen sichtbar und könnten im Derby eine wichtige Rolle spielen.
Quelle: SV Sandhausen
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