Sandhausen: Frühlingsmeile als Bühne für den Klimaschutz

Die Vertreter der Arbeitsgruppen der Klimawerkstatt besprechen mit Michael Boeke (r.) von der KLiBA und mit Dr. Werner Krause (l.), Klimamanager der Gemeinde Sandhausen, die nächste Agenda. Gast ist Stefanie Damblon (5. v. l) von der KLiBA. die im Rathaus alle zwei Wochen eine Beratung durchführt. Foto: Gemeinde Sandhausen
Bürger-Arbeitsgruppen nehmen Agenda für die nächste Klimawerkstatt in den Blick
(pm 20.2.26) Um die Klimaziele zu erreichen, denen sich die Gemeinde Sandhausen als Teil des Landes Baden-Württemberg verpflichtet hat, sind erhebliche Anstrengungen notwendig. Diese können nicht allein von der Verwaltung gestemmt werden, sondern gelingen nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern. Ein sichtbares Zeichen für diesen gemeinschaftlichen Ansatz ist die Klimawerkstatt der Gemeinde Sandhausen.
Innerhalb dieses Formats engagieren sich verschiedene Arbeitsgruppen zu den Themen Energie, Repaircafé, Hofflohmarkt, Schwammstadt, Climate Fresk und Suppentopf. Beim jüngsten Treffen im Rathaus wurde unter der Moderation von Michael Boeke von der Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg – Rhein-Neckar-Kreis (KLiBA) eine erste Agenda entworfen. Diese soll im Rahmen der Frühlingsmeile vorgestellt werden, um zugleich auf die nächste Klimawerkstatt aufmerksam zu machen, die nach aktuellem Stand Anfang Mai stattfinden soll.
Klimaziele erfordern mehr Engagement
Für den Sandhäuser Klimaschutzmanager Dr. Werner Krause steht mit Blick auf das Klimaschutzkonzept der Hopfengemeinde fest, dass die bisherigen Maßnahmen deutlich ausgeweitet werden müssen. Es reiche nicht aus, die bestehenden Aktivitäten fortzuführen – vielmehr sei eine Intensivierung notwendig.
Zum einen gelte es, den bestehenden Arbeitsgruppen weiteren Zulauf zu verschaffen. Zum anderen brauche es zusätzliche Gruppen, die neue Themenfelder aufgreifen. Diese Einschätzung teilen auch die engagierten Mitglieder der Arbeitskreise, in denen bereits jetzt ein enormes Maß an Fachwissen und praktischer Erfahrung gebündelt ist.
Klimaschutz und Kostenersparnis im Einklang
Bei der Frühlingsmeile soll deshalb unter anderem verdeutlicht werden, wie sich persönliches Sparpotenzial und kommunale Klimaziele miteinander verbinden lassen. Geld sparen und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten – dieser Ansatz sei keineswegs ein Widerspruch, so der einhellige Tenor der Beteiligten.
Viele Mitglieder der Arbeitsgruppen setzen dabei auch auf den Austausch innerhalb der Gemeinde. Oft genüge ein praktisches Beispiel aus der Nachbarschaft in der Hopfengemeinde, um aufzuzeigen, wie konkrete Maßnahmen im Alltag umgesetzt werden können. Die Frühlingsmeile soll somit nicht nur Informationsplattform, sondern auch Werbeplattform für die nächste Klimawerkstatt sein und weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewinnen.
Text und Foto: Gemeinde Sandhausen
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