Landtagskandidatin Claudia Felden besuchte Betty Barclay: Einblicke in die regionale Wirtschaft

Ein Unternehmensbesuch bei Betty Barclay in Nußloch zeigt, wie wichtig Innovation, Digitalisierung und der enge Dialog zwischen Politik und Wirtschaft für die Zukunft des Standorts sind. Foto: Bärbel Seemann
(pm 25.2.26) In den vergangenen Jahren hat die Politik häufig versäumt, rechtzeitig auf die sich wandelnden Rahmenbedingungen der Wirtschaft zu reagieren. Zu den größten Herausforderungen zählen die schleppende Digitalisierung von Verwaltungsprozessen, der Fachkräftemangel und das Fehlen gezielter Förderprogramme für Innovation und nachhaltige Entwicklung. Bürokratische Hürden hätten früher abgebaut werden müssen, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu stärken und Investitionen zu erleichtern.
Bedeutung der Unternehmensansiedlung für Kommunen
Die Ansiedlung von Unternehmen in den Kommunen bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Sie schafft neue Arbeitsplätze vor Ort und stärkt somit die lokale Kaufkraft. Darüber hinaus erhöhen sich die Steuereinnahmen der Gemeinde, sodass Investitionen in Infrastruktur, Bildung und soziale Angebote möglich werden. Attraktive Wirtschaftsstandorte fördern zudem die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Region und tragen so zu einer nachhaltigen Entwicklung bei.
Unternehmensbesuch bei Betty Barclay in Nußloch
Vor diesem Hintergrund besuchte die Landtagskandidatin und Kreisrätin der FDP, Claudia Felden, kürzlich das Modeunternehmen Betty Barclay in Nußloch. Ziel war es, sich ein Bild von dem langjährig ansässigen Betrieb zu machen. Begleitet wurde sie dabei von der LLisN-Fraktion des Nußlocher Gemeinderats. Geschäftsführer Manfred Plaar und Andreas Süß, verantwortlich für Logistik und Bau, stellten die Betty Barclay Unternehmensgruppe in einer Präsentation vor, die die Entwicklungsgeschichte bis in die Gegenwart abbildete.
Modernes Zentrallager als Investition in die Zukunft
Im Anschluss folgte eine Besichtigung des neu errichteten Zentrallagers, welches bis Herbst dieses Jahres vollständig in Betrieb genommen werden soll. Auf einer Fläche von 40.000 Quadratmetern entstand ein Neubau mit 15.000 Quadratmetern, der ausschließlich der Lagerung und dem Weitertransport der Ware dient. Beim Besuch zeigte sich die LLisN-Fraktion besonders beeindruckt vom modernen Lager und betonte, wie stolz sie darauf ist, ein solch innovatives Unternehmen direkt vor Ort zu haben.
Neue Arbeitsplätze und digitalisierte Logistik
Hier entstehen 30 bis 40 neue Arbeitsplätze, zudem werden 100 bestehende Arbeitsplätze umgelagert. Besonders beeindruckend präsentierte sich die digitalisierte Logistik.
Herausforderungen der Textilbranche im Fokus
Im Mittelpunkt des Austauschs standen die aktuellen Herausforderungen der Textilbranche sowie die Rolle regionaler Unternehmen in einer sich verändernden Wirtschaft. Die Beteiligten diskutierten über die Bedeutung von Innovation, nachhaltiger Produktion und der Sicherung von Fachkräften für die Zukunft der Branche.
Dialog zwischen Politik und Wirtschaft als Erfolgsfaktor
Der Besuch verdeutlichte die enge Verbindung zwischen Politik und Wirtschaft in der Region und zeigte, wie wichtig der direkte Dialog für eine erfolgreiche Entwicklung des Standorts ist. Frau Felden, als Bürgermeisterin der Stadt Leimen, weiß aus ihrer beruflichen Erfahrung, wie wichtig die Ansiedelung solcher Unternehmen für eine Gemeinde ist.
Text und Foto: Bärbel Seemann
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