Brut- und Setzzeit hat begonnen: Hunde bitte an die Leine
Rücksicht auf Wildtiere während der Brut- und Setzzeit
(mar 93.26) Die Brut- und Setzzeit ist eine besonders empfindliche Phase im Jahreslauf der Wildtiere. In dieser Zeit bringen viele Arten ihre Jungen zur Welt und kümmern sich um deren Aufzucht. Besonders zahlreiche Vogelarten bauen ihre Nester am Boden oder in unmittelbarer Bodennähe. Sie brüten auf Wiesen, an Weg- und Feldrändern sowie in Hecken und Gebüschen.
Viele Wildtiere ziehen jetzt ihre Jungen auf
Auch andere Wildtiere bekommen in dieser Zeit Nachwuchs. Dazu zählen unter anderem der Feldhase, das Reh und das Wildschwein. Damit die Jungtiere ungestört und sicher aufwachsen können, ist es wichtig, in der Natur besonders rücksichtsvoll zu handeln.
Spaziergängerinnen und Spaziergänger werden deshalb gebeten, einige einfache Verhaltensregeln zu beachten und auf die Bedürfnisse der Tiere Rücksicht zu nehmen.
Hunde sollten in sensiblen Bereichen angeleint werden
Wildtiere halten sich während dieser Zeit häufig im dichten Unterholz von Wäldern, in Feldhecken oder im hohen Gras auf. Vor allem freilaufende Hunde können für tragende Tiere, brütende Vögel oder bereits geborene Jungtiere eine ernsthafte Gefahr darstellen.
Aus diesem Grund werden Hundehalterinnen und Hundehalter gebeten, ihre Hunde in diesen sensiblen Bereichen grundsätzlich an der Leine zu führen. So kann dazu beigetragen werden, die heimische Tierwelt während der Brut- und Setzzeit zu schützen.
Quelle: Stadt Wiesloch
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