FDP-Kreistagsfraktion tagte in Neckarhausen

v.l.n.r.: Guiseppe Fritsch, Bärbel Seemann, Claudia Felden, Dietrich Herold

FDP-Kreistagsfraktion tagte in Neckarhausen

(bs 27.4.26) Seit vielen Jahren treffen sich die Mitglieder der FDP-Kreistagsfraktion zu den Fraktionssitzungen in den Städten und Gemeinden des Kreises, um damit Vor-Ort-Termine und Informationen aus erster Hand als unverzichtbare Entscheidungsgrundlagen zu verbinden.

Die Kreistags-Liberalen tagten in Edingen-Neckarhausen und informierten sich über den Baufortschritt der Neckarbrücke zwischen Neckarhausen und Ladenburg. Beim letzten Vor-Ort-Besuch vor über zwei Jahren waren lediglich die Trassierungsarbeiten der Straßenführung zu erkennen, jetzt aber konnten die Kreisräte auch den Fortgang der Arbeiten im Neckar und die Brückenköpfe sehen. (siehe Bild)

Zuvor hatten die Fraktionsmitglieder im Schloss Neckarhausen die Ergebnisse der jüngsten Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses des Kreistages besprochen. Diesem gehören Fraktionsvorsitzende Claudia Felden und Dietrich Herold für die FDP-Fraktion an.

Im Wesentlichen standen auf der Sitzungs-Agenda der Jahresabschluss 2025 des Kreises. Leider war das Ergebnis um einiges schlechter als 2024 geplant. Weitere Tagesordnungspunkte waren die Vorstellung des Chancengleichheitsplanes 2025 – 2031 und der Sachstandsbericht zur Digitalisierung des Rhein-Neckar-Kreises.

Ersterer hat gezeigt, dass derzeit rund 47% der Führungspositionen ab Referatsleitungsebene weiblich besetzt sind, was gegenüber 2019 eine Steigerung um 10 Prozentpunkte bedeutet. Der relative Anteil von Frauen in Führungspositionen bewegt sich nahezu unverändert bei vier Prozent, derjenige von Männern bei gut elf Prozent. Zum 30.06.2025 waren im Landratsamt 1.559 Frauen und 629 Männer beschäftigt.

Zur Digitalisierung im Kreis gab für die EBVIT (Eigenbetrieb Bau, Vermögen und Informationstechnik) deren Mitgeschäftsführer Fickinger in der Ausschuss-Sitzung einen Überblick auf den Status quo und künftige Vorhaben, wobei für die Kommunen insbesondere das Thema KommunalNetz interessant sein dürfte. Hier läuft die Software in Datenzentren auf virtuellen Servern. Dies soll zu einer Kosteneinsparung bei gleichzeitig erhöhter Betriebs-und Datensicherheit sorgen.

Dieses Angebot nehmen bereits sieben Kreiskommunen, darunter Ladenburg und Heddesheim, wahr. Kurz vor dem Anschluss stehen fünf weitere Städte wie etwa Schriesheim und Schwetzingen, und eine Anschluss-Perspektive haben weitere zehn Kommunen.

In der Verwaltungs- und Finanzausschuss-Sitzung befürwortete Kreisrat Dietrich Herold für die Liberalen die Vernetzung der Kreiskommunen und das entsprechende umfassende Service-Angebot des EBVIT für die Städte und Gemeinden im Kreis auch mit Blick auf die Sicherheit und Sicherung der Digitalen Infrastruktur in den örtlichen Verwaltungen. (DH/BS)

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