Schienenknoten Rhein-Neckar als Schlüssel zukünftiger Mobilität

(bs 20.5.26) Auch in diesem Jahr besuchte die FDP-Kreistagsfraktion den Stand der Metropolregion Rhein-Neckar auf dem Mannheimer Maimarkt. Mit Verbandsdirektor Ralph Schlusche fand ein interessanter Rückblick auf die letzten sechzehn Jahre der Metropolregion und ein Ausblick in Zeiten großer politischer und personeller Änderungen statt. Besonders interessierte sich die FDP-Kreistagsfraktion für die Ausstellung zum Projekt „Ausbau des Schienenknotens Rhein-Neckar“.

Mobilität betrifft uns alle, denn wir wollen möglichst schnell und unkompliziert von einem Ort zum anderen gelangen. Zeit im Verkehrsstau unnütz zu verbringen oder lange Wartezeiten auf Bus oder Bahn empfinden wir als Vergeudung von Lebenszeit. Eine gut ausgebaute Infrastruktur dient somit der Lebensqualität, sie sichert aber auch die Wettbewerbsfähigkeit der Region. Voraussetzung für die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Metropolregion Rhein-Neckar ist daher eine gute Verkehrsinfrastruktur einschließlich der großen Schienenprojekte im Korridor Frankfurt-Mannheim und Mannheim-Karlsruhe. Die S-Bahn Rhein-Neckar erweist sich für den ÖPNV als Erfolgsmodell. Für geplante Erweiterungen ist der Ausbau der Bahnstrecke Mannheim-Heidelberg dringend notwendig.

Am gemeinsamen Stand des Verbands Region Rhein-Neckar mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) wurden die geplanten Bahnprojekte mit Hilfe eines Modells anschaulich präsentiert. Für die Liberalen ist dabei klar, dass diese wichtigen Infrastrukturmaßnahmen wie die Optimierung des Knotens Mannheim, die Neubaustrecke Rhein/Main–Rhein/Neckar sowie die Ausbau-/Neubaustrecke Mannheim-Karlsruhe in ihrer Gesamtheit betrachtet werden müssen. Dabei sind unabhängig davon, ob es sich um eine Bestandsstrecke oder eine Neubaustrecke handelt, optimale Lärmschutzmaßnahmen umzusetzen. Auch höhere Kosten für Trog- oder Tunnellösungen dürfen im Sinne des Gesundheitsschutzes der Anwohner kein Ausschlusskriterium sein.

Einig waren sich Fraktionsvorsitzende Claudia Felden und die für Verkehrsinfrastruktur zuständigen Fraktionsmitglieder: „Diskutiert wurde über diese wichtigen Infrastrukturprojekte schon viel zu lange. Jetzt muss es endlich rasch voran gehen!“ (CFH)

Text und Foto: Bärbel Seemann

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