Tierischer Nachwuchs im Zoo Heidelberg sorgt für Freude bei Besuchern

Die Mütter sowie Jungtiere sind wohlauf. (Foto: Petra Medan / Zoo Heidelberg

Jungtiere bei den Hinterwälder Rindern

(zoo 30.5.26) Pünktlich zu den Pfingstferien gibt es im Zoo Heidelberg wieder tierischen Nachwuchs zu entdecken. Besonders im Bauernhofrevier sorgen derzeit zwei junge Hinterwälder Kälber für Aufmerksamkeit.

Die beiden männlichen Kälber wurden Mitte Mai geboren und entwickeln sich nach Angaben des Zoos sehr gut. Noch etwas wackelig auf den Beinen, erkunden sie bereits neugierig ihre Umgebung und sind für Besucher aus nächster Nähe zu beobachten.

Tierpflegerin Katharina Thiel berichtet, dass beide Jungtiere gesund und munter seien. Sie trinken regelmäßig bei ihren Müttern und würden von Tag zu Tag kräftiger und sicherer werden.

Die Hinterwälder zählen zu den ältesten Rinderrassen Deutschlands und stammen ursprünglich aus dem Schwarzwald. Die robuste und vergleichsweise kleine Rasse zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sowohl Kühe als auch Bullen Hörner tragen.

Auch bei den Schopfhirschen gibt es Nachwuchs

Nicht nur bei den Rindern freut sich der Zoo über Nachwuchs. Bereits Anfang Mai wurde auch bei den Schopfhirschen ein Jungtier geboren.

Wer bei Hirschen an große Tiere denkt, wird überrascht sein: Ausgewachsene Schopfhirsche erreichen lediglich eine Schulterhöhe von 50 bis 70 Zentimetern und bringen etwa 20 bis 25 Kilogramm auf die Waage. Die Jungtiere wiegen bei ihrer Geburt dagegen nur ein bis zwei Kilogramm.

Für die Elterntiere ist die Aufzucht nicht neu. Bereits ihr Nachwuchs aus dem vergangenen Jahr lebt gemeinsam mit ihnen auf der Anlage.

Vorsichtiger Start ins Leben

Schopfhirsche gehören zu den sogenannten „Abliegern“. Das bedeutet, dass die Jungtiere in den ersten Lebenswochen meist gut versteckt an einem geschützten Ort liegen bleiben, während das Muttertier auf Nahrungssuche geht.

Mittlerweile zeigt sich der kleine männliche Schopfhirsch jedoch immer häufiger auf der Anlage und beginnt, seine Umgebung selbstständig zu erkunden.

Typisch für die seltene Hirschart ist der auffällige Haarbüschel auf Stirn und Oberkopf, dem die Tiere auch ihren Namen verdanken. Unter diesem Schopf tragen die männlichen Tiere ein kleines Geweih.

Beliebte Attraktion in den Pfingstferien

Mit den beiden Kälbern und dem jungen Schopfhirsch gibt es für Besucherinnen und Besucher in den Pfingstferien gleich mehrere Gelegenheiten, tierischen Nachwuchs aus nächster Nähe zu beobachten. Die jungen Tiere sorgen derzeit für besonders lebhafte Szenen in den Gehegen und zählen zu den Attraktionen des Zoobesuchs.

Text und Foto: Zoo Heidelberg

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