Abschied von „Opa Henry“: Langjähriger Tierheimhund hinterlässt eine große Lücke
Tom-Tatze-Tierheim trauert um seinen treuesten Bewohner
(ttt 7.7.26) Im Tom-Tatze-Tierheim ist ein besonderer Schützling für immer eingeschlafen: Der Foxhound-Mischling Henry, von vielen liebevoll „Opa Henry“ genannt, ist im Alter von 14 Jahren gestorben. Mit seinem Tod verliert das Tierheim nicht nur einen Hund, sondern einen langjährigen Wegbegleiter, der über viele Jahre hinweg zum festen Bestandteil des Tierheimalltags geworden war.
Zehn Jahre im Tierheim
Henry gehörte zu den Tieren, die nie das passende Zuhause fanden. Insgesamt zehn Jahre lebte er im Tom-Tatze-Tierheim. Zwar wurde er zwischenzeitlich vermittelt, kehrte nach einem Beißvorfall jedoch wieder zurück. Seine Vergangenheit hatte Spuren hinterlassen, weshalb er kein einfacher Hund war und besondere Menschen brauchte, die seine Eigenheiten verstanden.
Genau diese Menschen fand er im Tierheim. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie seine ehrenamtlichen Gassigeher lernten Henry mit all seinen Stärken und Schwächen kennen und schätzen. Über viele Jahre gehörten gemeinsame Spaziergänge, sein fröhliches Begrüßungsgebell und seine Vorliebe fürs Wasser zum Alltag auf dem Tierheimgelände.
Vom aktiven Hund zum gemütlichen Senior
Mit zunehmendem Alter wurde Henry ruhiger. Seine Kräfte ließen nach, die Spaziergänge wurden kürzer und anstrengender. Statt langer Ausflüge genoss er immer häufiger die Nähe seiner Bezugspersonen und verbrachte viel Zeit auf der Couch im Tierheimbüro.
Gerade in seinen letzten Lebensjahren war „Opa Henry“ für viele Tierheimmitarbeiter mehr als nur ein Schützling. Er war ein vertrauter Begleiter, dessen Anwesenheit das tägliche Leben im Tierheim prägte.
Eine spürbare Lücke im Tierheim
Der Tod des langjährigen Bewohners hat das gesamte Team tief getroffen. Zwar geht der Alltag im Tierheim weiter, doch immer wieder wird deutlich, wie sehr Henry fehlt. Sein leerer Zwinger erinnert daran, dass ein Stück Tierheimgeschichte zu Ende gegangen ist.
Die Erinnerungen an ihn bleiben jedoch lebendig und verbinden die Menschen, die ihn über Jahre begleitet haben.
Tag der Regenbogenbrücke erinnert an verstorbene Haustiere
Passend zu diesem Gedanken lädt das Tom-Tatze-Tierheim am 28. August um 18 Uhr zum Tag der Regenbogenbrücke ein. Die Veranstaltung richtet sich an alle Menschen, die ein geliebtes Haustier verloren haben oder mehr über das Leben und Sterben der Tiere im Tierheim erfahren möchten.
Neben bewegenden Geschichten soll es dabei auch Raum für schöne Erinnerungen und tröstliche Momente geben. Denn oft sind es gerade die gemeinsamen Erlebnisse mit einem tierischen Weggefährten, die auch nach dessen Abschied ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
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