63 Abiturienten feiern ihren Abschluss am FEG Sandhausen
„A little Party never killed no Abi“
Mit einer festlichen Abiturfeier in der Aula des Sandhäuser Schulzentrums verabschiedete das Friedrich-Ebert-Gymnasium am 4. Juli 2026 seine 63 Abiturientinnen und Abiturienten. Unter dem Motto „A little Party never killed no Abi“ blickte der Jahrgang auf seine Schulzeit zurück und durfte sich über einen beachtlichen Gesamtdurchschnitt von 2,28 freuen.
Schulleiter und Bürgermeister würdigen die Absolventen
Schulleiter Alexander Wüst griff das Motto der Feier gleich zu Beginn humorvoll auf. Er erinnerte daran, dass 99 Prozent aller Arten, die jemals auf der Erde gelebt hätten, ausgestorben seien – die Absolventinnen und Absolventen hingegen hätten ihr Abitur erfolgreich bestanden. Wenn das kein Grund zum Feiern sei, wisse er auch nicht.
Auch Bürgermeister Hakan Günes richtete sich mit persönlichen Worten an den Jahrgang. Das Abiturzeugnis sei ein „Stück Freiheit“, erklärte er. Entscheidend sei dabei nicht allein die erreichte Note, sondern vielmehr das, was jeder Einzelne künftig daraus mache.
Persönliche musikalische Beiträge
Für eine besondere Atmosphäre sorgte der Abiturjahrgang selbst. Mit mehreren musikalischen Beiträgen gestalteten die Absolventinnen und Absolventen die Feier aktiv mit und verliehen dem Abend eine persönliche Note.
Ein besonderer Dank galt dem Freundeskreis der Schule. Mit großem Engagement hatte dieser die Dekoration der Aula sowie die Bewirtung der Gäste übernommen und damit maßgeblich zum festlichen Rahmen der Veranstaltung beigetragen.
Humorvolle und nachdenkliche Worte des Jahrgangs
Für die Abiturientinnen und Abiturienten traten Tobias Taube und Lea Roullet ans Rednerpult. In ihrer Rede verbanden sie Humor mit persönlichen Gedanken über die vergangenen Schuljahre und den bevorstehenden neuen Lebensabschnitt.
Besonders in Erinnerung blieb ihr Vergleich mit einem Navigationsgerät: Wer eine Ausfahrt verpasse, werde nicht aufgegeben – das Navi berechne einfach eine neue Route. Fehler seien daher oft keine Sackgassen, sondern Chancen für einen neuen Weg.
Sonderpreise sorgen für Lacher
Für zahlreiche heitere Momente sorgte Elternbeiratsvorsitzende Bettina Nolte. Mit augenzwinkernden „Sonderpreisen“ erinnerte sie an typische Schulgeschichten und besondere Charaktere des Jahrgangs.
Ausgezeichnet wurden unter anderem Eltern, die nach missglückten Klassenarbeiten stets Trost spendeten, sowie eine Schülerin, die zwar immer einen Ersatzstift dabeihatte, diesen jedoch selten zurückbekam.
Plädoyer für demokratische Werte
Für das Kollegium sprach Dietmar Müller-Praefcke zu den Absolventinnen und Absolventen. Er verband humorvolle Anekdoten aus dem Schulalltag mit nachdenklichen Impulsen und ermutigte die jungen Erwachsenen, sich auch künftig aktiv für demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt einzusetzen.
Feierlicher Abschluss eines besonderen Lebensabschnitts
Nach der Übergabe der Abiturzeugnisse sowie der Ehrung zahlreicher Preisträgerinnen und Preisträger endete der offizielle Teil der Veranstaltung. Anschließend feierten die Absolventinnen und Absolventen gemeinsam mit ihren Familien, Freunden und Lehrkräften den erfolgreichen Abschluss ihrer Schulzeit.
Ganz im Sinne des Mottos „A little Party never killed no Abi“ wurde der Abend mit einer ausgelassenen Feier beendet – und markierte den Start in einen neuen Lebensabschnitt für den Abiturjahrgang 2026 des Friedrich-Ebert-Gymnasiums.
Text und Foto: FEG Sandhausen
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