Besuch aus Lège-Cap-Ferret schafft unvergessliche Momente
(sa 6.6.26) Freundinnen und Freunde aus Frankreich wahre Wetter-Glücksbringer
Besuch aus Lège-Cap-Ferret schafft unvergessliche Momente

Malerisches Lège-Cap-Ferret: Bürgermeister Philippe de Gonneville (l.) überreicht seinem Sandhäuser Amtskollegen Hakan Günes das
beeindruckende Gastgeschenk, das nun seinen festen Platz im Rathaus findet.
Foto: Jutta Staudt
Sandhausen – Ein Wochenende voller Begegnungen, Herzlichkeit und unvergesslicher Momente liegt hinter der Hopfengemeinde: Rund 70 Gäste aus der französischen Partnergemeinde Lège-Cap-Ferret waren jüngst zu Besuch und sorgten erneut dafür, dass die enge französisch-deutsche Freundschaft weiter gefestigt wird. Seit vielen Jahren stehen die gegenseitigen Besuche für gelebte Freundschaft und persönliche Verbundenheit, die längst über offizielle Partnerschaften hinausgehen. Immer wieder zeigt sich dabei, wie wichtig diese Begegnungen für alle Beteiligten sind. Viele der Gäste und Gastfamilien kennen sich inzwischen seit Jahren, manche sogar seit Jahrzehnten. Jeder Besuch bringt neue gemeinsame Erinnerungen hervor.
Bereits bei der Ankunft donnerstags in Straßburg wurden die französischen Gäste rund um Bürgermeister Philippe de Gonneville herzlich von seinem Sandhäuser Amtskollegen Hakan Günes begrüßt, bevor es gemeinsam mit Bussen weiter zum offiziellen Empfang am Rathaus der Hopfengemeinde ging. Hier warteten die Gastfamilien bereits voller Freude.
Der Freitag führte die gesamte Gruppe ins beeindruckende Mittelrheintal. Gemeinsam genossen alle die einzigartige und beeindruckende Landschaft entlang des Rheins. Hier reihen sich auf rund 65 Kilometern sagenhafte 40 Burgen aneinander. Anschließend folgte die Schifffahrt von St. Goar nach Boppard, bei der die Gäste die eindrucksvolle Kulisse vom Wasser aus bewundern konnten. Nach einem gemeinsamen Essen setzte die Gruppe mit der Loreleyfähre nach St. Goarshausen über und besuchte anschließend den beeindruckenden Loreleyfelsen. Ein paar Abenteuerlustige nutzten noch die Gelegenheit die Sommerrodelbahn zu testen, deren rasante Abfahrt für viel Begeisterung und lachende Gesichter sorgte.
Fast schon mit traditioneller Zuverlässigkeit erwiesen sich die französischen Gäste als wahre Wetter-Glücksbringer. Gleichwohl sich das Wochenende insgesamt von seiner wechselhaften Seite zeigte, schien der Himmel doch pünktlich zu jedem Programmpunkt im Freien ein Einsehen zu haben und die Tropfen legten eine kurze Pause ein. Bei diesem Timing mochte man vermuten, dass die Gäste aus Frankreich inzwischen einen direkten Draht zum Wettergott besitzen.
Auch der Samstag hatte noch einmal zahlreiche Höhepunkte zu bieten. Beim gemeinsamen Spargelessen in Köllners Scheune verbrachte man schöne Stunden. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Musikvereine beider Partnergemeinden gemeinsam sowie die Band „Uptown 7“, die mit ihrer mitreißenden Musik das Publikum begeisterte und für einen stimmungsvollen Abschluss des Besuchs sorgte.
Nach einem traditionellen Weißwurst-Frühstück am Sonntagmorgen traten die Gäste schließlich wieder die Heimreise zunächst Richtung Straßburg an – gestärkt, voller neuer schöner Erinnerungen und mit großer Vorfreude auf das nächste Wiedersehen im Mai 2027. Marion Kral und Rolf Seltmann haben bei den Vorbereitungen und der Planung des abwechslungsreichen Programms für den Aufenthalt ganze Arbeit geleistet und allen Beteiligten einen wunderbaren Rahmen für unvergessliche Momente geschaffen.
Bürgermeister Hakan Günes brachte die Bedeutung der Partnerschaft abschließend treffend auf den Punkt: „Diese Freundschaft zu unserer Partnergemeinde in Lège-Cap-Ferret ist etwas ganz Besonderes. Es beeindruckt mich immer wieder, wie herzlich und selbstverständlich die Begegnungen mittlerweile geworden sind und mit wie viel Wärme alle Gastfamilien unsere Freundinnen und Freunde empfangen. Solche Besuche leben von den vielen Menschen, die sich mit großem Engagement einbringen und dafür sorgen, dass aus einer Partnerschaft echte Freundschaften entstehen. Dafür gilt den Gastfamilien und allen Beteiligten ein großer Dank.“
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