FEG-Schülerinnen setzen mit ihren Plakaten ein Zeichen gegen Armut
Isabelle Mickler und Emma Natter beim Schülerwettbewerb des Landtags ausgezeichnet
(feg 1.9.26) Wie lässt sich Armut bekämpfen? Welche Verantwortung trägt die Politik – und was kann jeder Einzelne tun, um Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler beim 68. Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg.
Auch Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Ebert-Gymnasiums Sandhausen beteiligten sich mit kreativen Arbeiten zum Thema und konnten dabei mehrere Auszeichnungen erreichen. Besonders erfolgreich waren Isabelle Mickler mit einem zweiten Preis und Emma Natter, deren Plakat mit einem ersten Preis ausgezeichnet wurde.
Armut hat viele Gesichter
Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stand Armut in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen. Sie zeigt sich nicht nur in fehlenden finanziellen Möglichkeiten, sondern kann auch mit eingeschränkten Bildungschancen und sozialer Ausgrenzung verbunden sein. Gerade Kinder und Jugendliche können davon betroffen sein.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren deshalb aufgefordert, sich mit den Ursachen und Folgen von Armut auseinanderzusetzen und eigene Ideen zu entwickeln. Dabei ging es unter anderem um die Frage, was die Politik verändern kann, wo gesellschaftliche Unterstützung ansetzen sollte und welchen Beitrag jeder Einzelne leisten kann.
Erster Preis für Emma Natter
Emma Natter setzte sich in ihrer Arbeit kreativ mit diesen Fragen auseinander und wurde dafür mit einem ersten Preis ausgezeichnet. Als Anerkennung wurde sie zur feierlichen Preisverleihung am 17. Juni 2026 in den Landtag nach Stuttgart eingeladen. Dort erhielt sie ihre Urkunde und konnte weitere Preisträgerinnen und Preisträger aus ganz Baden-Württemberg kennenlernen.
Mit dem ersten Preis war außerdem die Teilnahme an einer fünftägigen Reise nach Ljubljana verbunden. Gemeinsam mit rund 40 weiteren Gewinnerinnen und Gewinnern reiste Emma vom 24. bis 28. Juli in die slowenische Hauptstadt. Dort sammelte sie neue Eindrücke und Erfahrungen und lernte zugleich andere erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs kennen.
Der Erfolg zeigt, wie intensiv sich die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Ebert-Gymnasiums mit gesellschaftlich wichtigen Fragen auseinandersetzen. Isabelle Mickler und Emma Natter dürfen sich über ihre Auszeichnungen und die Anerkennung ihrer kreativen Arbeiten freuen.
Text und Foto: FEG Sandhausen
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